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Twentysomething: Stunden sind Tage sind Monate sind Jahre

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Vor einigen Tagen hatte ich Geburtstag. Ich nahm mir vor, eine Geburtstagskolumne zu schreiben. Hatte soviel zu sagen. Gleichzeitig fehlten mir die richtigen Worte. Vor einigen Wochen erzählte ich hier, warum das Älterwerden eigentlich ganz in Ordnung ist. Ganz toll sogar. Eigentlich. An meinem 27. Geburtstag konnte ich das nicht mehr so ganz einsehen.

27. Wo genau sind die letzten Tage, Wochen, Monate, Jahre geblieben? Emmi ist schon sieben Monate alt. Genauso lange ist der letzte Urlaub her. Aber lagen wir nicht gerade noch auf Bali in der Sonne und der Hund war irgendein entferntes irgendwann? An meinem Geburtstag entschieden wir uns in eine neue Wohnung zu ziehen. Aber bin ich nicht eben erst aus meinem 1-Zimmer-Appartment ausgezogen? Und aus der WG davor mit der Mitbewohnerin, die grundsätzlich erst dann vom Feiern wiederkam, wenn ich schon wieder aufstand? War ich nicht gerade noch im Auslandssemster, stand irgendwo in den Wicklow Mountains und fand den Gedanken nach Irland auszuwandern gar nicht so schlecht?

Irgendwie ist es immer ein bisschen ironisch, wenn jemand mit Mitte zwanzig über das Älterwerden und die Vergänglichkeit der Dinge schreibt. Denn, so sagen dann immer die, die schon älter sind, steht man doch noch ganz am Anfang.

Klar, die 16 jährigen fangen langsam an, einen zu siezen und der sechste Drink des Abends fühlt sich immer öfter mehr nach Kopfschmerzen, als nach der ganz großen Freiheit an. Aber das alles, das heißt doch nur, dass man reifer geworden ist. Mit weniger Flausen im Kopf und so. Altern, das passiert erst viel später. Wirklich? Die Wahrheit ist, wenn ich in den Spiegel sehe, dann sehe ich erste Falten. Andere sehen mit Mitte zwanzig erste graue Haare. Aber nicht die Falten und graue Haare machen mir Angst. Angst machen mir nur die Veränderungen, die diese mit sich bringen.

Veränderungen, die mir vor Auge führen, dass die Zeit nicht stehen bleibt und alles vergänglich ist. Es ist bestimmt schon ein oder zwei Jahre her, da laß ich irgendwo, dass mit 27 1/3 des Lebens vorbei sei. Und ich dachte mir: Zum Glück bin ich noch keine 27. Jetzt schon. Mit 27 ist nun also, statistisch gesehen, 1/3 meines Lebens vorbei. Und wenn ich mich umdrehe frage ich mich: Wo ist die Zeit hin? Das hier und jetzt fühlt sich gut an. Aber wenn ich nach vorne schaue, dann frage ich mich: Reicht die Zeit noch? Für all das, was ich geplant habe?

Nie war mir bewusster, dass das Leben vergänglich ist. Dass der Spruch „Genieße jeden Moment, er kommt nie wieder zurück“ und „Du sollst für jeden Moment dankbar sein“ nicht nur so gesagt sind, sondern tatsächlich Realität. Und trotzdem: Motiviert bin ich irgendwie für dies und das und für tausend Ideen, die ich in der „irgendwann Sektion“ meines Hirns abgespeichert habe. In eine Schublade gepackt, die ich dann ganz bequem öffnen möchte, wenn der richtige Moment gekommen ist. Weil „wenn wir mal groß sind“ nicht mehr gilt, jetzt eben Schubladen, die man irgendwann öffnet.

Baum pflanzen, Haus bauen, Kinder kriegen, galt zumindest im Volksmund das lange als das, was für den durchschnittlichen Mann zu erfüllen war um ein erfolgreiches Leben vorzuweisen. Und heute? Welche Dinge, Pläne und Projekte passen zeitlich überhaupt noch in mein Leben? Schaffe ich noch all das, was ich mir vorgenommen habe? Wann bin ich zu alt für Road Trips und Weltreisen? Und wann ist der Zug für Selbstständigkeit, Karriere, Familiengründung und Hausbau abgefahren? Schaffe ich es noch rechtzeitig aufzuspringen? Und vor allem, auf welchen?

Diese Gedanken sind unangenehm. Sie zwicken und zwacken und deshalb verschließen wir am liebsten die Augen und sagen uns, dass wir das, was wir nicht ändern können, akzeptieren müssen. Akzeptieren, wegschieben und zurück in die hübsche Schublade packen. Das Leben, das ist ja schließlich auch das, was passiert, wenn wir Pläne machen. Also lieber mal einfach so weiterleben. Das was sein soll, wird schon kommen. Und irgendwie lebt man versehentlich dran vorbei.

Nicht alle Pläne lassen sich umsetzen, nicht alle Träume können verwirklicht werden und nicht alle Hoffnungen werden erfüllt. Und wir können nie wirklich wissen, wann der richtige Zeitpunkt ist. Ob etwas sinnvoll ist oder nicht. Aber Hauptsache ist, wir fangen an. Eins nach dem anderen und alles zu seiner Zeit.

Hauptsache kein Stillstand. Denn die Zeit bleibt nicht stehen. Und sie wird nicht mehr. Gerade deshalb fühlte sich „Einfach mal machen“ noch nie so richtig an.

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25 Comments

  • Reply Catherina

    „Also lieber mal einfach so weiterleben. Das was sein soll, wird schon kommen.“ – so wird es kommen und sich ein Zug nach dem anderen in dein aktuelles Leben drängen… gerne kommen die größten Herausforderungen alle auf einmal. Genieße die „Jugend“ und sehe die äußerlichen Veränderungen als Trophäen für ein Lebe, dass du gelebt hast und nicht damit beschäftigt warst, es zu planen…der Kopf brauch für all das was passiert viel länger – was praktisch ist, denn so schafft man mehr – was sonst unmöglich machbar in diesen Momenten scheint.
    27 ist ein tolles Alter – ich habe mit Mitte Zwanzig noch strickt die Vorgaben gehabt…nicht zu heiraten und keine Kinder zu wollen… mit 27 war ich verlobt und hielt meinen 4 Monate alten Sohn im Arm… verrückt, aber das ist Leben ?

    14. Mai 2017 at 21:48
    • Reply Jana Kalea

      Vielen Dank für diesen tollen Kommentar. Vor allem „der Kopf brauch für all das was passiert viel länger – was praktisch ist, denn so schafft man mehr – was sonst unmöglich machbar in diesen Momenten scheint“, ist so wahr!

      Wahnsinn! Ich habe diese „Vorgaben“ mehr oder weniger immer noch. Mal schauen, was das Leben bei mir daraus macht. ❤️

      19. Mai 2017 at 13:17
  • Reply Avaganza

    Liebe Jana,
    …nachdem ich schon Ü40 bin kann ich dir verraten … man macht sich in jedem Alter die selben Gedanken. Der Zug Kinder, Selbständigkeit und viele andere Themen die du ansprichst ist entweder noch lange … oder nie abgefahren! Mach dir keinen Kopf – genieß die Zeit in vollen Zügen. Das ist der einzige Rat den ich dir geben kann…

    Liebe Grüße und schönen Abend!
    Verena

    14. Mai 2017 at 22:58
    • Reply Jana Kalea

      Liebe Verena, vielen Dank für deine Gedanken. Es ist schön zu Wissen, dass man auch mit Ü40 noch so denkt. Irgendwie beruhigend. 🙂 Ich tu mein bestes um den Kopf auszuschalten.
      Liebe Grüße

      19. Mai 2017 at 13:19
  • Reply Sarah

    Toller Beitrag in dem ich mich auf jeden Fall wiederfinde, mir die selben Fragen stelle und mich total in dich hineinversetzen kann! Man sollte versuchen das Beste aus der Zeit zu machen die man hat und nicht wehmütig zurückschauen, denn leider kann man die Zeit nicht zurückdrehen und alles noch einmal durchleben… Ich stelle mir daher regelmäßig dke Frage was mich glücklich macht und was ich in meinem Leben erreichen will, dann schaue ich wie ich diese Ziele verwirklichen kann und habe zumindest so nicht das Gefühl dass ich etwas verpasse, denn ich mach mir bewusst wie mein Leben aussehen kann, wenn auch nur für diesen Moment. Meist ändern sich die Vorstellungen auch alle paar Monate dann plane ich neu 🙂
    Ganz liebe Grüße <3

    http://www.lostandlayers@gmail.com

    14. Mai 2017 at 23:12
    • Reply Jana Kalea

      Liebe Sarah, du hast absolut Recht. Es bringt nichts wehmütig zurückzuschauen und deshalb muss man sich das auch manchmal „verbieten“. Sich regelmäßig zu fragen, was einen glücklich macht und danach sein Leben ausrichten ist eine wunderbare Idee. Ich denke, so ist man auf jeden Fall auf einem richtigen Weg.
      Liebe Grüße ?

      19. Mai 2017 at 13:43
  • Reply Tamara

    Liebe Jana,
    dein Beitrag hat mich gerade sehr berührt.
    Mir geht es im Moment gleich wie dir, nur mit dem unterschied das ich im August schon 30 werde… Man setzt sich so viele Ziele hat Pläne… auch ich habe das immer gemacht und am Ende feststellen müssen das es wieder nicht geklappt hat. Jetzt bin ich der Meinung das man sein Leben viel mehr genießen sollte, sich nicht zu sehr von irgendwelchen Plänen und Klischees leiten lassen sollte. Also liebe Jana du hast noch so viel Lebenszeit vor dir und du wirst noch so viel schönes machen und erleben und du bist nie zu alt für all das. 🙂
    Liebste Grüße Tamara
    http://www.fashionladyloves.com/

    14. Mai 2017 at 23:37
    • Reply Jana Kalea

      Liebe Tamara, vielen Dank für deine Worte. Vermutlich hast du Recht. Und überhaupt, wann ist man schon zu alt? Auch du mit 30 sicher nicht. ?

      19. Mai 2017 at 13:24
  • Reply Okka

    Liebe Jana, ich bin so dankbar für diesen tollen Blogbeitrag! Du sprichst nämlich ziemlich viel von dem aus, was mich auch seit einiger Zeit sehr beschäftigt:

    Ich bin vor ein paar Wochen 29 geworden. Nächstes Jahr werde ich also 30. Irgendwie macht mir das in letzter Zeit oft Angst. Als Teenager und mit Anfang 20 wollte ich mit Mitte 20 verheiratet sein, einen tollen Job haben und das erste Kind sollte unterwegs sein. Jetzt mit Ende 20 lebe ich immer noch allein in meiner Wohnung, mein Job ist gut, aber nicht die Erfüllung und Kinder/Hochzeit/etc. sind nicht annähernd in greifbarer Nähe, da mein Freund noch studiert und es nicht klar ist wo/und wie unsere Zukunft überhaupt aussehen wird.. Um mich herum werden Häuser gebaut, Wohnungen gekauft, Kinder gezeugt, Hochzeiten gefeiert, usw. Manchmal/oft frage ich mich, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe. Ob ich tatsächlich verpasst habe auf den/einen Zug aufzuspringen. Diese Gedanken machen mich tatsächlich oft traurig. Dennoch glaube ich, dass tatsächlich alles irgendwie seinen Sinn hat und dass auch meine Zeit noch kommen wird. Ich versuche deshalb in solchen Momenten daran zu denken, dass meine Liebsten und ich gesund sind, ich einen sicheren Job und eine schöne Wohnung habe, eine tolle Familie, wunderbare Freunde und nicht zuletzt einen tollen Mann an meiner Seite, der mich so liebt wie ich bin. Ich glaube es ist nicht gut zu oft über „was wäre wenn“, etc. nachzudenken. Ich glaube Träume dürfen nicht zu einem Zwang werden und dürfen einen nicht lähmen, sondern sollten lediglich eine Richtung vorgeben, dazu führen, dass man aktiv wird und lebt. So wie Du schon sagst: Hauptsache kein Stillstand. Denn die Zeit bleibt nicht stehen. Und sie wird nicht mehr. Gerade deshalb fühlte sich „Einfach mal machen“ noch nie so richtig an. Und genau das versuche ich jetzt auch 🙂

    Hab eine schöne Woche!

    Liebe Grüße,
    Okka

    15. Mai 2017 at 10:11
    • Reply Jana Kalea

      Vielen Dank, dass du deine Gedanken teilst. Ich bin mir sicher, dass deine Zeit noch kommen wird. Und ich gebe dir 100% Recht: Es ist nicht gut zu oft über „was wäre wenn“, etc. nachzudenken. Träume sind das eine, aber ständig mit dem Gedanken zu spielen, doch lieber alles anders gemacht zu haben macht auf Dauer nur unglücklich.

      Ich wünsche dir alles Gute. ?

      19. Mai 2017 at 13:27
  • Reply Kristina

    Ich bin auch 27 und habe komischerweise genau in dem gleichen Alter angefangen mir ernsthaft Gedanken über das Älter werden zu machen. Plötzlich war Anfang 20 so weit weg und die ersten richtungsweisenden Entscheidungen im Leben waren schon getroffen. Ich versuche gerade meine Leichtigkeit wiederzufinden, das Leben einfach zu genießen und nicht zu viel zu grübeln. Denn in 20 Jahren werde ich daran zurückdenken, wie verdammt jung ich doch noch mit 27 war!
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

    15. Mai 2017 at 10:44
    • Reply Jana Kalea

      Auch wenn es die Sache nicht besser macht: Es ist schön zu wissen, dass man mit seinen Gedanken und Sorgen nicht alleine ist.

      „Plötzlich war Anfang 20 so weit weg und die ersten richtungsweisenden Entscheidungen im Leben waren schon getroffen.“ Das trifft genau, was ich manchmal fühle. ?

      Aber grundsätzlich hast du natürlich Recht: Zu viel Grübeln ist nicht gut.

      19. Mai 2017 at 13:30
  • Reply Aushilfsjedi Nemi

    Also mit einer Dekade Vorsprung kann ich nur sagen: other age, same thoughts. Gerade weil man die Gestaltungsfreiheit des Lebenslaufes heute eher hat als früher entsteht auch eine gewisse Pflicht.

    Grüße
    Nemi

    15. Mai 2017 at 12:05
    • Reply Jana Kalea

      Da hast du Recht. Es tut aber irgendwie gut zu hören, dass ich in zehn Jahren immer noch so denken werde. Dann kann ich ja eigentlich die nächsten Jahre eine Pause davon machen. ?

      19. Mai 2017 at 13:31
  • Reply Laura Topa

    Der Beitrag hat mich sehr zum Nachdenken angeregt! Ich habe auch noch so viel vor & so Angst, dass mir die Zeit nicht reichen wird für alle meine Vorhaben & Pläne.
    Toller Beitrag!

    15. Mai 2017 at 12:51
    • Reply Jana Kalea

      Vielen Dank ?

      19. Mai 2017 at 13:32
  • Reply Melli

    Hi Jana,
    auch wenn ich ein paar Jährchen älter bin als du habe ich zum Glück immer noch kein Problem mit dem älter werden. Ich versuche, mich deswegen auch nicht zu stressen. Bislang hat mein Motto „Es kommt alles so wie es kommen soll.“ immer gestimmt und ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas, das ich machen wollte, nicht gemacht habe.
    LG Melli

    16. Mai 2017 at 21:48
    • Reply Jana Kalea

      Wow, ein bisschen beneide ich dich darum. Aber sehr gute Einstellung. ?

      19. Mai 2017 at 13:36
  • Reply Mel

    Hallo Jana,

    ich bin gerade 20 geworden und auch wenn das für dich wahrscheinlich sehr jung klingt, fühle ich mich ein bisschen, als könne ich deine Worte verstehen. Vor ein paar Jahren dachte ich noch, dass man mit 20 sein Leben schon fest im Griff hat. Sehe andere 20-Jährige und denke mir: „Bin ich wirklich genauso alt?“. Es ist schon verrückt. Und es ist wie du sagst. Es ist gut, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Sich selbst auch nicht. Aber Pläne machen ist wichtig, weil man sonst die Kostbarkeit der Zeit aus den Augen verliert.
    Erinnerungen schaffen, Motivation aufrecht erhalten.

    Danke für diesen schönen Text!
    Melissa von http://lovingmel.net

    17. Mai 2017 at 19:09
    • Reply Jana Kalea

      Sehr schöne Worte! Klar, „irgendwie“ ist 20 noch sehr jung, aber andererseits fühlt es sich irgendwie so an, als wäre ich selbst gestern erst 20 gewesen. Und das ist wahrscheinlich Quatsch, weil du jetzt denkst „27, das ist ja uralt.“ ?

      „Pläne machen ist wichtig, weil man sonst die Kostbarkeit der Zeit aus den Augen verliert.
      Erinnerungen schaffen, Motivation aufrecht erhalten.“ – Hätte ich nicht besser ausdrücken können. ?

      19. Mai 2017 at 13:38
  • Reply Nadine

    Liebe Jana, ich glaube, mit 27 hatte ich Deine Gedanken noch nicht – aber im Nachhinein hätte ich vielleicht damals doch mehr planen sollen. Egal. Jetzt bin ich 40, habe diese Gedanken und eine dicke Midlife-Crisis, bin aber sehr zufrieden mit dem Leben. Außer: dass es irgendwie doch so schnell dahinläuft und man irgendwann nicht mehr superjung ist. Schrecklich, das Gefühl. Aber Hauptsache, es war und ist gut. Liebe Grüße!

    19. Mai 2017 at 11:54
    • Reply Jana Kalea

      Andererseits hast du dir so aber einige Sorgen und Gedanken erspart. Und richtig: Egal ob mit 27 oder 40, wichtig ist, dass es gut ist und war.
      Ich wünsche dir alles Gute. ?

      19. Mai 2017 at 13:40
  • Reply Comfort Zone - Monthly Review #5 in 2017 - Comfort Zone

    […] ist. Warum ich meinem Geburtstag in diesem mit gemischten Gefühlen gegenüberstand, könnt ihr hier nachlesen. Einen absolut traumhaften Tag hatte ich trotzdem, und zwar im Arosa Resort in […]

    2. Juni 2017 at 13:42
  • Reply Jasmin

    So ein toller Blogbeitrag <3. Momentan bin ich mit mir selbst, meinen Plänen und dem was ich bisher erreicht habe total im Reinen. Das fühlt sich wahnsinnig gut an. Ich werde ja dieses Jahr immerhin schon 28 ;). Ich bin ein totaler Planungsmensch und einige Gedanken die du hier beschrieben hattest, hatte ich, als ich 20 geworden bin. Plötzlich stand da die 2 vorne. Irgendwie war das gruselig. Die 25 war auch etwas komisch und die letzten Geburtstage waren nun aber echt okay.
    Ich wollte mit 25 heiraten und mit 28 mein erstes Kind. Irgendwann habe ich akzeptiert, dass dieser Plan nicht aufgeht. Aber der Plan ist noch da, nur zeitlich etwas flexibler gedehnt.
    Ich werde nun im Oktober 28 – bin unverheiratet und aktuell möchte ich noch gar kein Kind und das ist aktuell auch vollkommen ok so für mich.
    Aber weißt du wovor ich tatsächlich etwas Respekt habe?
    Vor der 30.
    Total Klicheehaft ich weiß. Vielleicht wird es ja auch gar nicht so schlimm. Aber vielleicht holen mich dann ja auch meine Pläne wieder ein.

    Ganz liebe Grüße

    von Jasmin und Bailey

    3. Juni 2017 at 22:31
    • Reply Jana Kalea

      Mit 20 habe ich überhaupt noch nicht über solche Dinge nachgedacht. Bei mir kam das erst in den letzten Jahren. Wahrscheinlich hat jeder so seine eigene Zeit in der diese Zweifel komme. „Quarterlife Crises“ nennt sich das auch, habe ich letztens gelesen. 😀 Die 30 ist für mich irgendwie immer noch total weit weg, obwohl ich ja gerade mal ein halbes Jahr jünger bin als du. Momentan denke ich „mit 30, da ist man wirklich erwachsen“. Mal schauen, was ich in drei Jahren dazu sage. 🙂

      4. Juni 2017 at 17:31

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