Eine Woche Dubai: Urlaub in der Stadt der Superlative (on a Budget)*

Eine Woche Dubai: Urlaub in der Stadt der Superlative

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Dubai: Business Metropole, beliebtes Stopover Ziel auf dem Weg nach Asien, bei vielen umstritten und für mich mehr als einmal der Stop bevor ich in fremde Welten eingetaucht bin. Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich einen Transit Flug ab und von Dubai hatte. So oft, dass ich mich auf dem Flughafen schon ein bisschen zu Hause fühle. So oft, dass es höchste Zeit war, die Stadt einmal genauer kennenzulernen. Das habe ich Anfang des Monats gemacht.

Von Colombo, Sri Lanka kommend war der Flug bis Dubai nicht weit. Entspannte 4 1/2 und nur 1h Zeitverschiebung und schon waren wir da. Am Flughafen angekommen freute ich mich vor allem auf einen guten Kaffee, denn der war in Sri Lanka tatsächlich Mangelware. Ein paar gute Gründe Sri Lanka trotzdem zu bereisen findet ihr übrigens hier. 😉 Spätestens nach dem Kaffee in der Eingangshalle des Flughafens wurde uns dann auch endgültig bewusst, dass wir uns nicht mehr in einem der günstigeren Teile Asiens befinden. Für umgerechnet 8€ hätten wir in Sri Lanka ein ganzes Frühstück bekommen. So langsam dämmerte es uns, dass unser Budget hier wohl anders aussehen würde, als in den Wochen zuvor.

Ein weiser Reisender postete vor nicht allzu langer Zeit in einer Facebook Reisegruppe: “Na klar kannst du überall immer on a budget Reisen. Aber wenn du es übertreibst bist du irgendwann halt auch nur noch ein internationaler Obdachloser.” Und deshalb muss ich direkt hier ehrlich sagen: Dubai on a Budget ist schwierig. Es gibt einige Hostels und Budget Unterkünfte und auch Fast Food Ketten sind vorhanden. Man braucht sicherlich keinen fünfstelligen Betrag für einen Urlaub in dem Emirat, aber um die Stadt richtig kennenzulernen und eine schöne Zeit zu haben, sollte man etwas Geld zurückgelegt haben.

Tag 1 in Dubai: Urlaub in der Stadt der Superlative: Rove Hotel Dubai Marina und Dubai Marina erkunden

Unser Hotel, das Rove Dubai Marina liegt in Dubai Marina und wir müssen einmal quer durch die Stadt fahren. Das geht problemlos mit der Bahn, was gleichzeitig eine super Gelegenheit zur ersten Orientierung und mit knapp 2€ pro Person eine super günstige Stadtrundfahrt ist. Also ab in die Bahn und Richtung Marina. Einem der schicksten Stadtteile, wie wir später herausfinden.

Vorbei an gefühlten 202946 Hochhäusern und dem Burj Khalifa, dem höchsten von allen, fahren wir ungefähr vierzig Minuten bis wir am Ziel sind. Ein kurzer Fußweg, der bei 23 Grad völlig machbar, im Dubaianer Sommer aber vermutlich absolut unmöglich ist, kommen wir am Rove Dubai Marina an.

Das Rove Dubai Marina gehört, wie auch alle anderen Rove Hotels (Rove Downtown, Rove City Center, Rove Healthcare City, Rove Trade Center und Rove at the Park), mit ca. 70$ pro Nacht und Doppelzimmer eindeutig zu den günstigeren Hotels der Stadt. Preise von 1.000$ aufwärts sind hier nämlich völlig normal. Wenn man aber kein milliardenschwerer Scheich ist und für einen Städtetrip in die Stadt kommt, sind die Rove Hotels die perfekte Wahl. Die Hotels sind modern und clean eingerichtet, die Zimmer geräumig, absolut sauber und mit allem ausgestattet, was man so braucht. Alle Rove Hotels haben zudem einen Poolbereich, Fitnessstudio, Meetingräume und Arbeitsplätze, ein Restaurant, einen Waschsalon und einen kleinen 24/7 Supermarkt mit hauseigenem Starbucks. Im Rove Marina Dubai gibt es zudem einen Shuttlebus, der zum nahegelegenen Marina Beach, der Dubai Marina Mall sowie zur nächsten Bahnstation fährt. Sämtliche Mitarbeiter und auch die Gäste sind wahnsinnig entspannt.

Die Working Stations, von denen es gleich mehrere gibt, sind mit Steckdosen, USB Steckern und Macs ausgestattet. Beim Mails checken komme ich mit meinem Nebenmann ins Gespräch. Er arbeitet für Beiersdorf und hat hier morgen ein Meeting. Die Frau gegenüber ist selbstständig und auf der Suche nach Business Kontakten und der vierte in unserer Sitzecke hat gerade das Abi in der Tasche. Dubai ist sein Stopover auf dem Weg nach Südostasien. Ich bin begeistert, wäre gerne noch einmal neunzehn und habe noch nie in so entspannter Atmosphäre networking betrieben. Apropos entspannte Atmosphäre: Für den vergleichbar wirklich günstigen Preis hätte ich deutlich weniger Komfort und ein ganz anderes Publikum erwartet. Hier könnte ich länger bleiben. Das ist auch gar nicht so abwegig, denn neben den normalen Room Rates gibt es in den Rove Hotels Long Stay Rates für alle, die länger in der Stadt bleiben.

Dubai Marina anschauen, einen Blick in die Dubai Marina Mall werfen, im Food Court etwas essen und noch einen kurzen Abstecher in den Supermarkt (die hier gefühlt alle 24/7 sind) und schon ist der erste Tag in Dubai vorbei.

Tag 2 in Dubai: Urlaub in der Stadt der Superlative: Ab nach Downtown: Burj Khalifa und die Dubai Mall

Den zweiten Tag beginnen wir erst einmal mit einem leckeren Frühstück im Rove Marina Dubai. Dann zieht es uns in die Innenstadt, nach Dubai Downtown. Mit der Bahn gehts Richtung Burj Khalifa und Dubai Mall. Ich weiß nicht so ganz, was ich von Dubai halten soll. Habe zum ersten Mal seit gefühlt ewig in einem richtig durchorganisierten Hotel geschlafen, wurde beim Frühstück von Servicepersonal anstatt von Homestay Besitzern versorgt und trage das erste Mal seit genauso lange eine richtige Jeans. Zum einen, weil ich ein bisschen Respekt vor der örtlichen Kultur zeigen gar keine so schlechte Sache finde und zum anderen, weil es für Shorts und Flip Flops etwas zu kalt ist. All das ist eigentlich schön, aber ich bin ein Gewohnheitstier und vermisse Sri Lanka. Angekommen in der Dubai Mall komme ich trotzdem aus dem Staunen nicht heraus. Eislaufbahn, Aquarium, Wasserfälle und tausende Shops. Hier ist alles einfach ein bisschen größer als groß.

Obwohl wir nichts kaufen verbringen wir Stunden in der Mall (schon alleine deshalb, weil wir ewig brauchen um einen Ausgang zu finden) und schaffen es schließlich pünktlich zu den Wasserspielen zum Ausgang am Burj Khalifa. Diese Wasserspiele, die Dubai Fountains, sind tatsächlich wahnsinnig eindrucksvoll und finden vom Einbruch der Dunkelheit bis 00 Uhr zu jeder vollen Stunde statt.

Tag 3 in Dubai: Urlaub in der Stadt der Superlative: Bech Day: Marina JBR Beach & The Palm

Nach zwei Tagen im Großstadtdschungel zieht es mich an den Strand. Wir laufen über den Marina JBR Beach, bestaunen Kamele, Paraglider, ein breites Unterhaltungsprogramm im und auf dem Wasser und essen in der Cheesecake Factory direkt an der Strandpromenade, auf der sich kein Körnchen Sand befindet, weil hier im Minutentakt gefegt wird. Ich bin ein bisschen beeindruckt. Vor uns: Das größte Riesenrad der Welt. Allerdings erst ab Mitte 2019, denn es befindet sich, wie so vieles in Dubai, noch im Bau. Da wir schon einmal dabei sind, wollen wir noch ein weiteres Superlativ besuchen und machen uns auf den Weg zur Palmeninsel Jumeirah. Dort angekommen bestaunen wir das Atlantis The Palm Hotel und die dahinter untergehende Sonne. Zurück in der Dubai Marina sind wir laut iPhone über 16.000 Schritte gelaufen. Ich bin hangry und wir suchen ein Restaurant und stoßen auf das Aroos Al Bahar, ein ägyptisches Restaurant, kurz vor unserem Hotel. Nach dem Essen wird hier Shisha geraucht. Weil das alle Tische um uns herum machen und es ja irgendwie auch zur Kultur gehört (auch wenn die in Dubai nicht ganz so ausgeprägt ist) bestellen wir auch eine und ich fühle mich zum ersten Mal ein bisschen so, als wäre ich wirklich in einem arabisch/ orientalischen Land.

Tag 4 in Dubai: Urlaub in der Stadt der Superlative: Das Alte Dubai, Dubai von oben und ein Auto

Ich habe Lust noch mehr von Dubai kennenzulernen. Will die Stadtteile sehen, die nicht nur aus Hochhäusern bestehen. Deshalb nehmen wir nach dem Frühstück die Bahn in Richtung Bur Dubai und Deira. Direkt am Creek, dem Fluss der durch Dubai fließt, liegt das alte Dubai. Moderne und alte Gebäude wechseln sich ab und in Al Bastakiya, dem historischen Zentrum Dubais, kann man einiges über die Geschichte der Stadt lernen. Den Besuch der anderen Seite des Creeks und der Souks, die ich unbedingt noch sehen möchte, verschieben wir auf einen anderen Zeitpunkt, denn um 16 Uhr haben wir einen Termin.

Wir wollen auf den Burj Khalifa, den höchsten Turm der Welt. Die Tickets haben wir schon vorbestellt, für einem Preis, über den ich nicht reden will (50€. Pro Person!). Auch wenn Dubai ein Bahnsystem hat, sind die Wege oft weit. Von der Metrostation Burj Khalifa/ Dubai Mall laufen wir noch einmal eine halbe Stunde, bis wir in der Schlange für die Aufzüge stehen. Und auch dort stehen wir, trotz vorher gekauften Karten, noch einmal dreißig Minuten, bis es dann endlich nach oben geht. Im Aufzug ist es eng, aber es geht so schnell nach oben, dass ich glücklicherweise kaum Zeit habe, darüber nachzudenken, ob ich hier Platzangst habe und in Panik verfallen sollte. Der Blick von oben ist wirklich spektakulär und man fühlt sich, rein höhentechnisch, mehr in einem Flugzeug, als in einem Hochhaus. Und wieder überrascht mich Dubai, denn das Gefühl dort oben ist wirklich einmalig. Zwei Stunden dürfen wir oben bleiben, die Aussicht genießen und wer will kann Souvenirs shoppen. Dann gehts wieder runter.

Als wir wieder unten angekommen sind fühlen sich meine Beine ungefähr so an, als ob ich die 122 Stockwerke zu Fuß gelaufen wäre. Wir beschließen: So gehts nicht weiter. Deshalb fahren wir zurück zum Flughafen und mieten uns ein Auto.

Tag 5: Urlaub in der Stadt der Superlative: Kite Beach, Burj Al Arab und die Souks

Mit Auto fühlt sich Dubai schon ganz anders an! Ich will den Burj Al Arab anschauen und wir suchen nach einem Strand in der Nähe. Wir finden einen öffentlichen und einen Hotel Beach. Zuerst gehts zum öffentlichen, bei dem es sich nur um einen kleinen Sandstreifen mit Baustelle handelt. Die Zufahrt zum Hotelbeach wird uns versperrt, denn dort findet gerade ein Kongress statt. Wenn das nicht gerade der Fall ist, kann man sich hier wohl (gegen Bezahlung) auch als Nicht-Hotelgast aufhalten.

Wir schauen auf die Karte und entdecken einen Strand namens Kite Beach, der etwas weiter nördlich liegt und beschließen dort hin zu fahren. Auf dem Weg kommen wir an vielen kleinen Wohnsiedlungen vorbei, die so hübsch aussehen, dass ich mir wirklich vorstellen könnte hier zu leben. Der Kite Beach an sich ist ein öffentlicher Strand, der in einen Bereich für Kiter und einen Bereich für Schwimmer unterteilt ist. Der Blick auf den Burj Al Arab ist toll und auch sonst gibt es dort viel zu sehen.

Abends machen wir uns wieder auf Richtung Deira und besuchen die Souks. Und hier landen wir wirklich in einer komplett anderen Welt. Der Grand Souk (auch als Gewürz Souk bekannt) liegt direkt am Dubai Creek. Dort werden gerade Schiffe beladen, die in Deutschland (und vermutlich auch im Rest von Europa) nirgendwo mehr hinfahren würden. Waschmaschinen, Kühlschränke und Fahrräder stapeln sich hier neben Baustoffen und privaten Sendungen. Alles wird per Hand auf die Schiffe bugsiert und ich frage mich wirklich, wie viel davon auch am Bestimmungsort ankommen wird. Ähnlich chaotisch geht es auf dem Souk zu. Viele Menschen, Händler, Gewürze, Gerüche und ein sympathisches Chaos.

Auf der Suche nach einem guten und bezahlbarem Restaurant in Dubai bin ich auf das Ravi’s gestoßen. Auch das befindet sich in Deira. Und auch hier merke ich wieder, dass Dubai auch ganz anders kann. Anstelle der Geschäftsleute in Anzug, die in Dubai Marina an den Restauranttischen sitzen, sitzt hier ein bunter Mix aus Menschen. Es geht laut und geschäftig zu, Autos hupen wild auf der Straße und der sehr freundliche Kellner empfiehlt mir etwas aus der Karte. Da dort ungefähr hundert Gerichte drinstehen, die ich allesamt nicht richtig zuordnen kann, bestelle ich, was er mir empfiehlt. Es schmeckt super!

gewürz souk dubai gewürze

Tag 6: Urlaub in der Stadt der Superlative: Sheik Zayed Mosque und auf in die Wüste

Obwohl sie in Abu Dhabi ist, gehört die Sheik Zayed Moschee zu einem Dubai Besuch irgendwie dazu und auch wir wollen sie uns anschauen. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Abu Dhabi. Ungefähr eine Stunde dauert die Fahrt. Eigentlich wollen wir uns noch Abu Dhabi ansehen, aber wir haben heute noch einen Termin und sind spät dran. Google verrät uns, dass das gar nicht so schlimm ist, denn bis auf die Moschee gibts in Abu Dhabi, wenn man nicht gerade Motorsportfan ist, gar nicht so viel zu sehen. Wir fahren zurück Richtung Dubai, biegen auf der Hälfte ab und fahren in die Wüste. Über Straßen, die gefühlt ewig geradeaus gehen fahren wir durch Ölabbaugebiete und sehen unterwegs nicht mehr als fünf Autos. Irgendwo im Nirgendwo biegen wir rechts ab und sind plötzlich mitten in der Wüste.

Mit Kamel geht es los. Statt den gebuchten dreißig Minuten sind wir locker eineinhalb Stunden unterwegs. Reiten querfeldein, Beobachten zwei Emiratis, die ihre Falken spazieren fahren und den Sonnenuntergang. Dann gibts traditionell beduinisches Essen. Ganz weit weg vom Glanz und Trubel der Stadt. Anstatt um sieben machen wir uns um elf Uhr auf den Weg zurück Richtung Dubai. Grund der Verspätung? Auf der Farm wurden zwei neue Kamele erwartet und dieses Highlight durften wir natürlich nicht verpassen. Was wir sonst noch bei Kamel Uschi, einem der faszinierendsten Menschen, die wir auf der Reise getroffen haben erlebt haben, erzähle ich unter anderem hier.

Tag 7: Urlaub in der Stadt der Superlative: Last Beach Day & Dinner with a view

Der letzte Tag in Dubai bricht an und ich kann irgendwie nicht glauben, dass wir bereits morgen schon auf dem Weg zum Flughafen sein werden. Den Tag verbringen wir am JBR Beach und im Zero Gravity, einem der vielen Beach Clubs der Stadt.

Abends nehmen ein letztes Mal die Bahn und fahren nach Downtown ins View. Dinner und ein paar Drinks mit direktem Blick auf den Burj Khalifa. Als wir uns auf den Rückweg machen wollen, ist die Bahnstation tatsächlich geschlossen. Zumindest etwas das in dieser Stadt, die niemals zu schlafen scheint, mal eine Pause macht. Also nehmen wir ein Taxi und stellen fest: Noch so eine Sache, die hier echt günstig ist. Auf dem Weg in die Marina fliegt ein letztes Mal die hell beleuchtete Sky Line der Stadt an uns vorbei und ich würde gerne einfach noch für eine Weile hier bleiben.

Urlaub in der Stadt der Superlative: Fazit?

Dubai ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Zumindest war es das für mich nicht. Dubai war in meiner Vorstellung immer eine reine Business Stadt die aus Hochhäusern und Geld besteht. Abgehetzten, unfreundlichen Menschen. Clean und ohne Seele. Natürlich gibt es hier Hochhäuser, natürlich wird hier Business gemacht. Aber Dubai ist noch so viel mehr. Die Stadt hat mich in ihren Bann gezogen und ich werde definitiv noch einmal wiederkommen.

Wichtige Reiseinfos für Dubai

Anbei noch ein paar wichtige Infos und häufig gestellte Fragen.

Wo liegt Dubai?

Dubai ist eines der insgesamt sieben Emiraten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Es liegt auf der arabischen Halbinsel am persischen Golf.

Wie viele und wer lebt in Dubai?

Ca. 3 Millionen Menschen, wovon allerdings 80% keine Einheimischen sind. Neben arabisch, der offziellen Landessprache der VAE, spricht dort daher nahezu jeder Englisch. Zudem kommen pro Jahr fast 15 Millionen Touristen dazu.

Als Frau (alleine) in Dubai?

Ist kein Problem! Frauen sind in Dubai den Männern gleichgestellt und insbesondere als Touristin bzw. westliche Frau wird man ganz normal behandelt. Man sollte sich bezüglich der Kleidung aus Respekt natürlich an die Kultur des Landes anpassen, allerdings habe ich auch genügend Frauen in knallengen Hotpans und Spaghetti Tops angetroffen.

Wie am besten nach Dubai reisen? Braucht man ein Visum?

Mit dem Flugzeug ab fast allen deutschen Flughäfen. Natürlich fliegt der Platzhirsch Emirates (ab Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München), aber wer sucht findet sicherlich auch günstige Angebote anderer Airlines. Der Flug dauert +/- 6,5 Stunden. Mit einem deutschen Reisepass (der noch 6 Monate gültig ist) kann man visafrei einreisen und bis zu 90 Tagen bleiben.

Wann am besten nach Dubai reisen?

Am besten in den Wintermonaten. Von November bis März liegen die Temperaturen zwischen 23 und 28 Grad (im Januar ist es am kältesten). Im Sommer können sie auch mal auf über 40°C steigen, was einen Aufenthalt im Freien nicht unbedingt angenehm macht. Wer dennoch im Sommer nach Dubai reisen und trotzdem etwas von der Stadt sehen möchte, sollte sich unbedingt ein Auto mieten um lange Wege im freien zu vermeiden.

Zeitumstellung, Währung, Strom, SIM Karte, Wochenende in Dubai?

Zeitumstellung: Im Sommer sind es zu Deutschland +2, im Winter +3 Stunden.

Währung: 4,1 AED sind ungefähr 1€

Strom: Reiseadapter mitbringen!

SIM Karte: Kann man kaufen, ist eher teuer. Kostenfreies W-Lan gibts fast überall

Wochenende: Freitag + Samstag, wobei Freitag dem Sonntag in Deutschland entspricht

*Wie war denn nun das Budget?

Wie zu erwarten höher als in Sri Lanka. Wir haben nicht jeden Cent umgedreht und auch nicht immer nur das günstigste genommen. Besonders sparen (oder Geld los werden) kann man definitiv beim Essen. Ein Hotel mit Halb- oder Vollpension oder ein Apartment mit eigener Küche ist sicherlich eine günstigere Reisevariante. Auch kommt es natürlich immer darauf an, was man möchte. Wer einen reinen Strandurlaub plant, kann sicherlich auf ein Auto verzichten. Wer hingegen zum Shoppen kommt, muss mehr Budget einplanen.

Insidertipps für Dubai?

Die gibts hier!

Und jetzt kommt ihr! Wie hat euch Dubai gefallen? Plant ihr eine Reise nach Dubai? Oder könnt ihr mit dem Emirat so gar nichts anfangen?

//In freundlicher Zusammenarbeit mit Rove Hotels. Vielen Dank. //

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12 comments

  1. Wow! Ein super ausführlicher und spannender Bericht.
    Meine Freundin war letztes Jahr auch in Dubai und fand es dort ganz toll. Mich persönlich spricht es schon auf Grund dieser gigantischen Bauten einfach nicht an. Wenn ich am Strand rumliege, dann möchte ich gern die weite des Meeres genießen und nicht als Kulisse solche Monstrosität bestaunen. Aber vielleicht muss ich das auch einfach mal live erleben, um mich von der Atmosphäre gefangen nehmen zu lassen.

    Liebe Grüße,

    Mo

    1. Gerade für reine Strandurlauber finde ich Dubai gar nicht so schlecht. In Richtung Meer siehts fast genauso aus wie überall anders auch. 😉 Aber Spaß beiseite! Wenn du eher der Naturmensch bist und neben Strand auch noch ein paar andere Dinge im Urlaub machen willst, ist Dubai eher nicht so geeignet. Höchstens in Kombi mit einem Städtetrip. 🙂

  2. Gerade wenn man als Blogger oder Neudeutsch Influencer in der Öffentlichkeit steht sollte man doch ein kleines bisschen reflektieren, welche Orte man so bewirbt. Ausgerechnet Dubai? Wo Frauen und Menschenrechte mit Füßen getreten werden? Ausländer wegen Alkohol oder öffentlicher Liebesbekundungen in den Knast wandern? Nein danke!

    1. Ich habe deinen Kommentar nicht freigeschaltet, da er sich im Spam Ordner befand. Nicht weil ich ein Problem mit gegensätzlichen Meinungen habe, weshalb ich deinen zweiten Kommentar erst einmal gesperrt lasse.

      Erst einmal: Wenn ich reise, bin ich nicht als politische Instanz unterwegs. Auch nicht unbedingt als moralische. Viel mehr möchte ich Land und Leute kennenlernen. Ich bewerbe in diesem Artikel auch nicht die VEA oder Dubai an sich, ganz zu schweigen von politischen Standpunkten, sondern ausschließlich eine Hotelkette. Der Rest ist ein Erfahrungsbericht, so wie ich Dubai kennengelernt habe. Und ja, mir hat es dort gefallen.

      Ich habe eine Stadt mit äußerst freundlichen und zuvorkommenden Menschen kennengelernt, die auch mich als Frau absolut respektvoll behandelt haben. Und das war nicht in allen Ländern, die ich bisher bereist habe so. Mag sein dass das nicht für jeden in der Stadt gilt. Mag sein dass es in übrigen Teilen der VEA anders aussieht. Aber all das sind keine Gründe für mich, dort nicht hinzureisen. Sorry, aber diese Argumente greifen für mich einfach zu kurz.

      Zu Alkohol & Liebesbekundungen: Die VEA und auch Dubai sind muslimisch geprägt. Obwohl ich Dubai als sehr offen und tolerant empfunden habe ist es für mich keine Frage, dass man sich an religiöse und kulturelle Normen und Regeln (auch wenn sie anders sein mögen als bei uns) halten sollte. Wer das nicht kann oder möchte sollte von einer Reise absehen.

      Natürlich kann man nun sagen, dass man Länder, deren politische oder moralische Grundlagen den eigenen nicht entsprechen nicht besucht. Aber was genau heißt das dann? Sicherlich nicht, dass man den Kurztrip nach New York zum Weihnachtsshopping kurz mit nimmt. Auch Afrika sollte man in weiten Teilen meiden und wenn ich so darüber nachdenke, könnte Deutschland auch auf die Abschussliste geraten.

      Schade, dass du mit Dubai so wenig anfangen kannst. Falls du noch nicht da warst kann ich dir eine Reise nur empfehlen, da sie das ein oder andere Vorurteil vielleicht abbauen könnte. Und ansonsten ist die Welt ja Gottseidank groß, so dass jeder ein Fleckchen finden sollte, dass ihm zusagt.

  3. Huhu,

    das nenne ich mal einen ausführlichen Bericht, wahnsinn! Dubai finde ich total spannend, wegen den hohen Gebäuden!

    Ein gewisses Budget sollte man immer haben, da es dort ja schon teurer ist.

    Lg
    Steffi

  4. Dubai on a Budget habe ich jetzt auch noch nicht gelesen. Generell halte ich wenig von “on a Budget” wenn es darum geht, dass man im “Geiz ist geil” Prinzip urlaubt. Hier scheint es etwas anders gemeint zu sein. Du hast Adressen genannt, die ganz typische Insider Lokale sind. Wer in Dubai arbeitet, weiss wo man gut und günstig essen gehen kann. Bist du da per Zufall draufgestoßen? VLG Marion

    1. Naja, gerade Studenten oder auch Langzeitreisende haben oft weniger Budget. Wenn man trotzdem etwas von der Welt sehen will, muss man halt günstig reisen. Dubai ist aber meiner Meinung nach einfach kein “Billigreiseziel”, wobei wir für Dubai Verhältnisse ja noch relativ günstig unterwegs waren. Aber du hast schon Recht, diese “Geiz ist geil” Mentalität verstehe ich auch nicht und wenn man immer nur aufs Geld schauen muss ist reisen (zumindest für mich) auch nicht mehr entspannt.

      Und gut erkannt! 😉 Die Restaurants haben wir teilweise zufällig gefunden, teilweise habe ich aber die Tipps aber in der Tat von Expats, da ich einigen auf Instagram folge. 🙂

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