Monthly Review #6 in 2017

Es ist soweit. Die Hälfte von 2017 ist bereits rum. Wahnsinn. Ich spare mir jeden weiteren Kommentar zu “wo ist die Zeit nur hin, schon wieder ein Jahr um, ich werde immer schneller immer älter” und blicke einfach auf die letzten 30 Tage zurück. Während im Rest von Deutschland in den letzten Wochen der Sommer eingekehrt ist, gab es in Hamburg immerhin einige warme Tage. Auf besseres Wetter hoffe ich aber definitiv im Juli.

Umzug

Anfang des Monats sind wir umgezogen. Die neue Wohnung ist immer noch nicht komplett fertig, aber langsam wird es wohnlich. Sobald die letzten Möbel an die richtige Stelle gerückt sind und die Bilder an der Wand hängen werde ich eine kleine Roomtour starten. Ein bisschen wird es denn noch dauern, denn auch da kommt die kleine Perfektionistin in mir durch.

Events

Aber das Event von Søstrene Grene war nicht das einzige Event, dass ich im Juni besuchte. Mitte des Monats ging es zusammen mit Gaastra auf die Kieler Woche. Ganz am Anfang des Monats besuchte ich ein Event von Ahoj Brause, auf dem die neuen Ahoj Brause aus der Dose vorgestellt wurde. Im Juni war ich außerdem auf verschiedenen Geburtstagen und Hochzeiten eingeladen. Der Juni ist sowieso immer ein Geburtstagsmonat, weshalb privat einiges los ist. Außerdem war ich im Circus Roncalli, was für mich tatsächlich das tollste Event war. Vor etwas mehr als 20 Jahren war ich nämlich, mit meiner Kindergartengruppe, schon einmal da. Ich erinnerte mich natürlich nicht mehr an alles, aber tatsächlich noch daran, dass ich wirklich beeindruckt war. Wir hatten Glück und saßen in der ersten Reihe und ich war fast genauso verzaubert wie damals. In Hamburg findet heute leider die letzte Show statt, aber in Lübeck, Hannover, Bremen, München und Osnabrück wird der Zirkus im Laufe des Jahres für einige Wochen seine Zelte aufschlagen. Wenn ihr Zirkus mögt, nichts wie hin da!

Quelle: www.roncalli.de (Pressebereich)

Hamburg – G20 

In Hamburg gibt es zur Zeit nur ein Thema und das dreht sich ausnahmsweise mal nicht um den Dauerregen,  die Elphi oder die Elbe. Die nächste Woche steht ganz im Zeichen des G20 Gipfels. Schon in den letzten Wochen ist die Polizeipräsenz in der Stadt um ein vielfaches gestiegen. Die Diskussionen werden, wie immer wenn es um politische Themen geht, härter und anfeindender und während schon wieder eine ganze Flotte Polizeipanzer an unserem Haus vorbei, Richtung Stadtpark, rollen, frage ich mich, wo ich mich in der nächsten Woche am besten verstecke. Aber vielleicht bleibt ja doch alles ganz ruhig. Obwohl ich politisch interessiert bin, versuche ich grundsätzlich politische Themen soweit wie möglich aus meinem Blog herauszuhalten. Zum einen weil mir sehr wohl bewusst ist, dass politische Diskussionen kontrovers geführt werden, aber auch sehr schnell persönlich werden können. Zum anderen aber auch, weil ich mich hier mit positiven Dingen beschäftigen möchte, die mich (und hoffentlich auch andere) glücklich machen. Ein bisschen politisches Statement muss aber hin und wieder sein, daher hoffe ich, dass alle Gespräche, Verhandlungen, Demonstationen und Gegendemonstrationen ruhig verlaufen. Eine eigene Meinung zu haben ist wichtig und gut, so lange man sie den anderen auch lässt.

Zukunftsängste

Ab August bin ich auch rein rechtlich kein Student mehr und bis dahin  Vor einigen Tagen fasste eine Freundin ziemlich treffend zusammen “Du weißt einfach nicht, wie es mit dir bezüglich deines Jobs weitergehen wird und das macht dich gerade unruhig.”  Stimmt. Ich weiß es immer noch nicht. Aber zwei Monate bin ich noch offiziell eingeschriebener Student. Und so lange ist das ok. Was danach kommt? Werde ich dann sehen. Aber es fühlt sich gut an, dass ich mir die Zeit genommen habe. In den letzten Monaten habe ich so viel mehr gelernt, als in meinem gesamten Master Studiums. Und klar, ich hätte mich mehr beeilen können. Bewerbungen am Fließband produzieren können und irgendwas hätte sich schon gefunden. Ob mir das dann gefallen hätte? Ich bezweifle es. Und auch wenn es lebenslauftechnisch vielleicht nicht die beste Lösung ist, sich mit Kellnerjobs und kleinen Freelancer Aufträgen “über Wasser zu halten”, muss ich sagen, dass ich doch froh bin, dass ich es für einige Zeit nun so gemacht habe. Ob ich dafür kritisiert wurde? Oft genug. Allerdings von Leuten, mit denen ich mich auch nicht freiwillig in ein Büro setzen würde.

In letzter Zeit habe ich mich immer wieder gefragt, warum ich eigentlich studiert habe. Im Grund weiß ich, dass ich gut ausgebildet bin und ich weiß auch, dass ich stolz auf das sein kann, was ich mir erarbeitet habe. Dennoch macht es irgendwie ein bisschen nachdenklich, wenn man sich Geschichten aus der Arbeitswelt anhört. Als “Neueinsteiger” hat man es natürlich nicht einfach, aber manche Stories sind einfach nur traurig. Wenn ich zum Beispiel höre, wie manche Bekannte in Start Ups und kleinen Agenturen an den Grenzen der Legalität (und darüber hinaus) ausgebeutet werden (frei nach dem Motto “Wenn du es nicht machst, finden wir schon einen anderen, dem es nicht ausmacht, dass sein Gehalt an der Grenze zum Mindestlohn kratzt”) und der Einstieg in ein Großunternehmen auf der anderen Seite einem 6er im Lotto gleicht, ist es nicht einfach motiviert zu bleiben. Aber ich bin mir sicher: Auch für mich gibt es einen Job, mit dem ich leben kann. Auch wenn es vielleicht nicht direkt der perfekte ist.

Alles neu macht der Juli? 

Eigentlich war mein Blogname “Comfort Zone” nur eine Verlegenheitsentscheidung, da mir einfach nichts besseres einfiel. Jetzt, über ein Jahr später, habe ich immer noch keine bessere Idee. Falls jemand einen Vorschlag hat, gerne her damit. Außerdem überlege ich mein Blogdesign zu überarbeiten. Schön und clean ist es zwar, aber gerade innerhalb der einzelnen Beiträge sind die Gestaltungsoptionen doch etwas eingeschränkt. Schön finde ich z.B. das Design von Masha. Da werde ich zwar in Eigenregie und ohne Programmierer niemals hinkommen, aber zumindest etwas in diese Richtung könnte es gerne gehen.

Juni Lieblinge

Eine Sache, die ich am Bloggen ganz besonders mag ist die Tatsache, dass man ständig neue Brands und Produkte kennenlernt. Eine Marke, von der ich bis letzte Woche noch nichts gehört hatte und auf die ich von alleine auch nicht gekommen wäre, ist Søstrene Grene. Zugegeben, vermutlich bin ich da ein bisschen hinterher. Denn Søstrene Grene scheint so etwas wie das neue Ikea der Interior Accessoires zu sein. Grundsätzlich geht der Trend zumindest bei mir dahin, von der schnöden Ikea Einrichtung wegzukommen und auf ein wirklich qualitativ hochwertiges Teil anstatt auf fünf bis zehn zum wegschmeißen zu setzen. Aber trotzdem: Gerade im Dekobereich ist ein bisschen neuer Wind hin und wieder gar nicht so schlecht. Bei Søstrene Grene wird man auf jeden Fall für kleines Geld fündig!

Außerdem NEW IN: 

Vieles für die Wohnung, was ihr unter “Shop my Style” in der Section “Shop my Flat” nachschauen könnt. Die gesamte Wohnung werde ich im Rahmen einer Roomtour zeigen, wenn sie wirklich fertig ist.

Dieses Kleid
Diesen Lippenstift
Dieses Buch

Gelesen habe ich außerdem diesen Artikel, der mich nachdenklich gestimmt hat. Gesehen habe ich nichts. Keine Serie, keine Filme. Hat jemand Tipps?

Wie war euer Juni? Was sind eure Pläne für den Juli? 

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4 comments

  1. Ein toller Bericht, schön das du uns an deinem Leben teilhaben lässt. Zukunftsängste in deiner Situation sind normal, aber ich denke du wirst bald deinen Platz gefunden haben.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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