Outfit: Last Days of Summer

Letzte Woche viel mir mit Schrecken auf, dass ich Hamburg, bis auf einen Familienbesuch, im Laufe des Sommers nicht einmal verlassen hatte. Also ging es, zumindest für einen Tag, endlich mal raus aufs Land. Eigentlich mit dem Ziel, die Lüneburger Heide blühen zu sehen, bis mir auf dem Weg dahin auffiel, dass die Blütezeit vor einem Monat war. Outfit: Last Days of Summer. 

Irgendwo zwischen erstaunt und erschrocken stellte sich bei mir eine leicht melancholische Stimmung ein. Trotz Sonnenschein und 28 Grad war der Hochsommer definitiv vorbei und die Landschaft macht sich für den kommenden Herbst bereit.

Die Zeit rennt und irgendwie war das mit dem Sommer dieses Jahr merkwürdig. Während es im Juni, Juli und August viel zu oft kalt war und geregnet hat, strahlte die Sonne in der letzten Woche, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. In der letzten Woche und eigentlich auch den ganzen Sommer, habe ich versucht, jeden Moment zu genießen. Habe versucht, viel Zeit draußen zu verbringen und Termine und Arbeit auf die Schlecht-Wetter-Zeiten zu verlegen. Ich habe mir Zeit genommen zum nachdenken, über mich und die Welt.

In den letzten Monaten habe ich vieles gelernt, mich über tausende Kleinigkeiten gefreut und über die Ignoranz einiger Menschen und den Zustand der Welt geärgert. Und trotzdem, oder gerade deshalb, habe ich das Gefühl, dass einiges an mir vorbeigegangen ist. Habe viel zu viel Zeit mit nachdenken und zweifeln vergeudet und viel zu oft “vielleicht lieber morgen” gesagt. Die vielen Dinge, die ich tun wollte wurden aufgeschoben und dann war der Sommer einfach vorbei. Ich wollte so spontan sein wie nur möglich, und blieb irgendwie hängen. Anstatt aus meine Comfort Zone herauszuschlüpfen, bin ich dann doch drinnen sitzen geblieben.

Immer wieder liest man, dass bewusstes Leben Trend ist. Auf Instagram, Snapchat & Co. machen es alle vor. Viel gutes Karma sammeln, hinterfragen und überprüfen und zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten, die richtigen Sachen erleben. Mein neues Mantra dagegen: Einfach mal machen. Nicht ständig grübeln “Was wäre wenn”, sondern erleben. Meine Bucket List für den nächsten Sommer steht. Jetzt geht es aber erstmal mit großen Schritten auf den Herbst zu. Und den bitte mit etwas weniger “Was wäre wenn”-Gedanken und mehr Sonnenschein.

Und was sind eure Pläne für den Herbst?

last days of summer comfort zone

 Basic Top, Skirt (similar), Shoes, Bag, Watch

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