Is Emmi a Wildborn? Wildborn Hundefutter im Test

wildborn hundefutter im test

Anzeige // In Zusammenarbeit mit Wildborn

Erst Anfang des Monats hatte Emmi Geburtstag und heute schon wieder ein Beitrag nur über sie. Werde ich doch noch zum Hundeblogger? Nein! Aber die richtige Ernährung unserer Vierbeiner ist wichtig. So wichtig, dass ich beschlossen habe, sie noch einmal zum Thema zu machen.

Während des letzten Jahres haben wir als Hundehalter eine Menge gelernt. Von anderen Hundebesitzern, aus Büchern und dem Internet und natürlich auch aus ersten Erfahrungen. Und egal wo: Eines der meist diskutierten Themen war, nach den grundlegenden Erziehungsfragen, das Futter. Grund genug, sich mal gründlich damit auseinander zu setzen. Der Diskussionsbedarf zum Thema Hundefutter kommt nicht von irgendwo her. Es gibt so viele verschiedene Futtersorten und Marken, dass eine Entscheidung nicht so einfach ist. Anders als bei unserem Menschenfutter sollte man bei der Nahrung für den Hund davon absehen gleichzeitig verschiedene Marken zu füttern oder ständig hin und herzuwechseln. Ein Grund mehr, warum man sich bei der Auswahl wirklich Gedanken machen sollte.

Erkenntnis Nr. 1: Nicht alle Hunde sind verfressen

Nicht nur mit anderen Hundehaltern, sondern auch mit Emmi war das Futter einer der größten Diskussionspunkte. Nachdem sie das Futter, was wir vom Züchter mitbekommen hatten verschmähte, entschieden wir uns für ein Premium Trockenfutter. Einige Wochen ging das gut, dann wurde das Futter nicht mehr angeschaut. Zwei weitere Sorten probierten wir aus, bis wir kapitulierten und uns mit Alternativen zu Trockenfutter zu beschäftigten.

Für mich blieb die Erkenntnis, dass nicht alle Hunde verfressen sind. Während ein befreundeter Labrador so ziemlich alles (auch das, was eigentlich nicht zum fressen gedacht ist) herunterschlingt, ist Emmi eine ziemlich wählerische Lady. Nicht nur das Trockenfutter, auch manche Gemüse- und Fleischsorten sind der kleinen Maus nicht genehm. Und das was gestern noch lecker war, wird einen Tag später mit einem geringschätzigen Blick im Napf liegen gelassen.

Welches Futter ist das richtige?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Trockenfutter, Nassfutter und BARF. Alle drei Futteralternativen haben ihr Vor- und Nachteile, über die unzählige Diskussionen mit verschiedensten Meinungen geführt werden.

Während man beim barfen das Futter weitgehend selbst zusammenstellt, handelt es sich bei Trocken- und Nassfutter meist um Alleinfuttermittel. Alles was der Hund braucht ist enthalten. Mir persönlich gibt das Sicherheit, dass ich nichts falsch mache und mein Hund alle wichtigen Inhaltsstoffe zu sich nimmt. Das setzt natürlich voraus, dass ich mich informiere oder der hinter dem Futter stehenden Marke vertraue. Und hier liegt ein grundsätzliches Problem. Viele Hundefutterhersteller, darunter auch und vor allem die Großen, sind nicht so gut wie sie auf den ersten Blick scheinen. Viele geben die Inhaltsstoffe ihres Futters auf der Verpackung nicht transparent an. Schaut man näher hin fällt auf, dass das Futter einen hohen Prozentsatz Getreide und Füllstoffe enthält. Dinge die Hunde eigentlich nicht brauchen, das Futter jedoch deutlich günstiger in der Herstellung machen. Beworben werden die Marken trotzdem. In Werbeblöcken zwischen Tiersendungen im TV, in Hundezeitschriften und teilweise auch von Bloggern. Deshalb ist ein Blick auf die Inhaltsstoffe vor dem Kauf wichtig.

Trockenfutter Pro und Contra

Trockenfutter gibt unseren Vierbeinern im Optimalfall also alles was sie brauchen. Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter ist der geringe Feuchtigkeitsanteil im Vergleich zu Nassfutter. Die Vierbeiner brauchen so deutlich weniger Futter. Da wir viel unterwegs sind ein wichtiger Punkt. Denn ein Beutel Trockenfutter lässt sich einfach besser unterbringen, als diverse Dosen oder gar Frischfleisch!

Einen ganz entscheidenden Nachteil hat das Trockenfutter für uns jedoch: Emmi frisst es nicht. Egal welche Marke, egal welche Zusammensetzung. Deshalb hatten wir mit dem Thema eigentlich schon abgeschlossen. Bis die Anfrage von Wildborn in meinem E-Mail Postfach landete. Denn Wildborn bietet nicht nur herkömmliches Trockenfutter an, sondern auch eine Soft Variante. Die  sind deutlich weicher als bei anderen Sorten. Deshalb beschloss ich dem Trockenfutter noch eine Chance zu geben.

Wildborn Trockenfutter im Test

Wie sieht das nun bei Wildborn aus? Der Blick auf Zusammensetzung und Inhaltsstoffe (die vorbildlicher Weise auf der Verpackung deutlich erkennbar sind) zeigt einen hohen Fleischanteil und kein Getreide. Stattdessen viel Gemüse und Obst. Das gilt sowohl für die Soft Linie, als auch für das herkömmliche Hundefutter.

Die Soft Pellets haben eine schöne Größe, so dass auch kleinere Hunde, wie Emmi, sie problemlos fressen können. Die harten Pellets sind dagegen deutlich größer. Für viele Hunde sicherlich kein Problem, für Emmi jedoch ein Grund sie abzulehnen. Im Geruchstest überzeugt das “normale” Futter, das kaum riecht. Vor allem das Soft Jewel Futter riecht deutlich stärker als gewohnt, allerdings auch nicht mehr als Dosenfutter.

Is Emmi a Wildborn?

Wir haben die Sorten “Soft Jewel” mit Hühnchen, Fisch und Süßkartoffel sowie die Sorte “Soft Diamond” mit Hühnchen und Süßkartoffel getestet. Außerdem das reine Trockenfutter “Wild Turkey” mit Truthahn und Süßkartoffeln und “Wetland Duck” mit Ente und Kartoffeln . Letztes hat Emmi wie erwartet abgelehnt. Die Soft Linie, sowohl Soft Jewel als auch Soft Diamond fand sie jedoch total super und hat ihren Napf restlos geleert. Geschmacklich und auch von der Konsistenz anscheinend eine wirkliche Alternative für Hunde, die herkömmliches Trockenfutter eher unsympathisch finden.


Bei allen Diskussionen über Hundefutter ist es in erster Linie wichtig, dass es Mensch und Hund damit gut geht. Dosenfutter und BARF sind genauso gute oder schlechte Alternativen wie Trockenfutter. Nicht für jeden Hund ist jedes Futter perfekt. Ein Grund mehr also zweimal hinzuschauen und vor allem auf die Deklaration der Inhaltsstoffe zu achten.

Da die Erfahrung gezeigt hat, dass Emmi Nassfutter und Frischfleisch den Vorrang gibt wird sie das vorgestellte Futter vermutlich nicht weiter als Hauptnahrungsmittel bekommen. Die einzelnen Palletts nutzen wir stattdessen als Leckerlis. Dafür und natürlich als Trockenfutter kann ich Wildborn auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Übrigens: Wildborn produziert auch Nassfutter. Eine Alternative, die wir uns definitiv anschauen werden. 

Mehr Informationen zu Wildborn Hundefutter?: Hier entlang.

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Eure Meinung interessiert mich! Wie steht ihr zu Wildborn? Und welches Futter bekommt euer Vierbeiner? 

 

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16 comments

  1. Hi Jana,

    wir haben eine mittelgroßen Mischlingsrüden aus Rumänien zu Hause. Er bekommt ein ähnlichen Premium Trockenfutter und ist damit total happy. Klar sollte man auch bei Hunden auf die Futterqualität achten, aber diese ganzen Barf Verfechter, die meinen dass ihre Ernährung die einzig richtige wäre finde ich echt anstrengend. Für mich ist ein Hund kein Wolf und Trockenfutter völlig in Ordnung.

  2. Ich habe einen Beagle Zuhause. Man sagt der Rasse nach, dass sie sehr verfressen ist. Die meisten Beagle sind tatsächlich etwas moppelig und müssen auf’s Gewicht achten. Meiner ist da ganz anders. Er ist sehr, sehr wählerisch und lässt seinen vollen Napf auch gerne mal drei Stunden unbeachtet. Wir werden in den nächsten Wochen ebenfalls Wildborn testen und ich bin schon sehr gespannt.
    Liebe Grüße
    Kathrin

    1. Ich bin gespannt was ihr sagt. Und stimmt, das habe ich über Beagle schon öfters gehört. Grundsätzlich finde ich es auch gar nicht so schlecht, dass unsere Hunde nicht zu den “Staubsaugern” gehören, die alles fressen was nicht niet- und nagelfest ist. 😀

  3. OMG deine kleine ist ja goldig. Ich muss mich gleich durch die anderen Beiträge klicken. 🙂 Das richtige Futter für unsere Lieblinge ist ein wichtiges Thema. Im Moment füttere ich Royal Canin, aber meine kleine mag gern die Abwechslung. Muss das Wildborn auch unbedingt mal testen.
    Liebste Grüße Tamara
    FASHIONLADYLOVES

    1. Royal Canin hat Emmi am Anfang auch bekommen. Wir haben dann aufgrund des hohen Getriedeanteils gewechselt und weil es zu den Futtersorten gehört, die immer wieder in der Kritik stehen. Andererseits sollen sie gerade für Hunden mit Unverträglichkeiten wirklich gutes Futter anbieten. Ich finde so lange es der kleinen schmeckt und sie gesund ist, passt es ja. Falls du Wildborn testest bin ich gespannt was du sagst. 🙂

    1. Es gibt leider noch immer einige Futtersorten, die nicht so toll sind. Aber grundsätzlich hast du Recht. Unsere Vierbeiner werden halt immer wichtiger und sind quasi Familienmitglieder. 🙂

  4. Was für süße Fotos! Wie gerne ich einen Hund hätte – irgendwann holen wir uns einen, wenn ich nicht mehr so viel verreisen muss. Das Futter hört sich super an.

    Wünsche dir einen schönen Abend!
    Viele Grüße
    Hiba

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