Inle Lake: Die schönsten Sehenswürdigkeiten und besten Tipps

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enthält werbung. Der Inle Lake gehört neben Bagan wohl zu den Highlights in Myanmar und steht auf fast jeder Myanmar Reiseroute. Zu Recht. Denn die Region rund um den See ist, genau wie seine Bewohner, einzigartig. Der Inle Lake ist der zweitgrößte See in Myanmar und ist vor allem aufgrund der Einbeinfischer und der Lotuswebereien, die sich auf und um den See herum befinden, bekannt. Viele Touristen besuchen die Region außerdem aufgrund der wunderschönen Landschaft. Wir haben vier Tage unserer Myanmarreise am Inle Lake verbracht. In diesem Beitrag habe ich alle Sehenswürdigkeiten und meine besten Inle Lake Tipps für euch zusammengefasst. 

Mit dem Boot über den Inle Lake

Wir kommen am Henlo Airport, dem Flughafen der Region, an. Erst gestern haben wir unsere Route wieder einmal umgeworfen und den Inle Lake ein paar Tage vorgezogen. Da wir nach einem schnellen Blick auf die Karte erfahren haben, dass der Flughafen etwa eine Fahrtstunde vom Inle Lake entfernt ist, haben wir das Angebot unseres Hotels dankend angenommen und haben nun den Luxus, vom Flughafen abgeholt zu werden.

Das stellt sich auch als richtig gute Wahl heraus. Die Taxifahrer wissen, dass Reisende auf eine Mitfahrtgelegenheit Richtung Inle Lake angewiesen sind, weshalb sie sich bei den Preisen absprechen und sich selten unter 40.000 Kyat handeln lassen. Und aus noch einem Grund erweist sich die Wahl des Fahrers als richtig: Nach etwa vierzig Minuten Fahrt erreichen wir Nyaung Shwe und halten dort an einem Kanal. Eine Überraschung erwartet uns. Bereits hier steigen wir in der für den See typischen, langezogenen Holzboote um und werden, samt unserem Gepäck zu unserem Hotel, dem Villa Inle Boutique Resort und Spa gebracht. Das Abenteuer Inle Lake beginnt.

Und nur wenige Minuten, nachdem wir auf den See fahren, sehen wir auch schon eines der absoluten Highlights des Inle Lakes. Fischer die, auf Bitten unseres Fahrers, die typischen Bewegungen machen. Später erfahren wir: Diese Art zu Fischen ist mittlerweile vor allem den Touristen vorbehalten. Echt Einbeinfischer gibt es allerdings immer noch. Sie sind allerdings auf Netze umgestiegen.

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Unsere Unterkunft am Inle Lake: Villa Inle Boutique Resort

Das Villa Inle Boutique Resort ist wahrscheinlich eines der besondersten Hotels auf unserer Reise. Es besteht aus kleinen Holzvillen, die sich so natürlich in die Landschaft eingliedern, dass wir sie auf den ersten Blick gar nicht erkennen können. Über den Seeweg fahren wir durch schwimmende Gärten, vorbei an grasenden Wasserbüffeln und laden schließlich am Steg, wo wir sofort von einer Gruppe Mitarbeitern in Empfang genommen werden.

Nach einem leckeren Begrüßungsdrink werden wir, quer durch die wunderschöne Anlage des Resorts, zu unserer Villa gebracht. So geräumig und luxuriös haben wir bisher nur am Ngapali Beach gewohnt. Das besondere an unserer Villa im Villa Inle Boutique Resort: Sie ist klimaneutral. Und nicht nur das: Das Resort ist eines der wenigen in Myanmar, das sich für nachhaltigen Tourismus einsetzt und diesen auch lebt. Die Villen sind komplett aus natürlichen Materialien gebaut und liebevoll mit Kunstwerken von lokalen Künstlern gestaltet. Nach einem genaueren Blick ins Badezimmer und in die Minibar merken wir: Auch auf die kleinen Dinge wird hier geachtet. Statt Plastikflaschen gibt es wiederbefüllbare Glasflaschen und auch die Amenity Kits bestehen aus kleinen, wiederbenutzbaren Glasfläschchen.

Apropos die kleinen Dinge: Auf die wird hier nicht nur im Umweltbereich geachtet. Da es rund um den Inle Lake nachts wirklich (wirklich!) kalt werden kann, finden wir auf unserem Bett zwei langärmlige Pyjamas. Und: Nachdem wir nach unserem wirklich leckeren Dinner gegen 22 Uhr müde ins Bett fallen möchten, klopft es an der Tür. Der Aufdeckservice richtet nicht nur unser Bett her, sondern bringt auch noch einen “Good Night Tea” vorbei.

Das Villa Inle Boutique Resort liegt direkt am Inle Lake und somit mitten in der Natur. Neben dem Villa Inle Boutique Resort gibt es noch einige weitere Hotels in direkter Seelage. Günstigere Unterkünfte finden sich im Dorf Nyaung Shwe. Während man direkt am See absolute Ruhe und Abgeschiedenheit genießen kann und unter anderem wunderschönste Sonnenauf- und Untergänge aus erster Reihe beobachten kann, hat man im Dorf mehr Leben um sich herum und eine breitere Auswahl an Restaurants vor der Haustür. Allerdings würde ich für den Inle Lake immer wieder wenn möglich die Option direkt am See wählen.

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Sehenswürdigkeiten auf und um den Inle Lake

Nachdem wir am ersten Tag alle Inle Lake Tipps und Sehenswürdigkeiten links liegen lassen und einen entspannten Tag am Pool und verbracht haben, möchten wir am zweiten Tag die Umgebung kennenlernen. Wir fragen an der Rezeption und mieten einen Guide inklusive Boot für eine Tagestour über den See. Das Leben der Menschen am Inle Lake spielt sich tatsächlich auf dem See ab, daher möchte ich euch eine Bootstour über den Inle Lake auf jeden Fall ans Herz legen.

Preis für eine Bootstour über den Inle Lake

So eine Tour könnt ihr an jeder Hotelrezeption buchen. Wenn ihr im Dorf wohnt trefft ihr zudem an jeder Straßenecke auf Guides, die euch gerne ein Angebot machen. Außerdem werdet ihr auf GetYourGuide oder TripAdvisor fündig. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es bei den Preisen keine allzu großen Schwankungen gibt. Natürlich kommt es ein wenig darauf an, wie lange ihr insgesamt unterwegs seid und welche Stops ihr anfahrt. Aus Bequemlichkeit fällt unsere Wahl auf den vom Hotel empfohlenen Guide. Da er uns zwei Tage zuvor bereits aus Nyaung Shwe abgeholt hatte, wissen wir, dass er gutes Englisch spricht und außerdem auch ein guter und sicherer Bootsfahrer ist. Für den gesamten Tag zahlen wir insgesamt etwa 40€, was wir als fair empfinden.

Nach einem leckeren Frühstück werden wir um 8.30 Uhr direkt am Hotelsteg abgeholt. Bevor es losgeht flitze ich noch einmal schnell zurück in unsere Villa, denn es ist noch etwas kühl. Die Strickjacke, die ich mir überwerfe, rettet mir auf dem See den Tag, denn während der Fahrt ist es bis zur Mittagszeit richtig kalt. Also: Zieht euch warm an, es wird wirklich kühl!

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Marktzeit am Inle Lake

Unser erster Stop des Tages wird der Markt sein. Der Inle Lake Markt wandert um den See und wechselt je nach Wochentag seinen Standort, wie uns schon die Rezeptionistin erklärt hat.  Wir haben Glück und heute liegt er so günstig auf unserer Route, dass wir als erstes dort halten können. So bekommen wir pünktlich um 9 Uhr das rege Treiben eines sehr authentischen burmesischen Marktes mit. Denn auch wenn einige Souvenirstände eindeutig für Touristen bestimmt sind: Bei dem Hauptteil des Marktes handelt es sich um einen ganz normalen Markt, auf dem es alles gibt, was man für das tägliche Leben an und auf dem Inle Lake benötigt.

Und so kommt es auch, dass ich kurzzeitig wirklich irritiert bin, weil mich über den Tisch ein Ziegenkopf in einem merkwürdigen Winkel anschaut. Während ich mich frage, wo der Rest der Ziege steckt, wird mir klar, dass hier tatsächlich nur noch der Kopf zum Verkauf steht. Nein danke, heute nicht. Aber sonst gibt es hier wirklich alles, was das Herz begehrt. Nachdem ich einen wirklich schönen Silberring erstanden habe, wollen wir zurück zu unserem Boot. Auf dem Weg wandern dann aber doch noch einige Mitbringsel in unsere Taschen. Die Menschen in Myanmar sind echte Verkaufstalente! 

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Handwerksbetriebe und Manufakturen auf dem Inle Lake

Weiter geht es quer über den See. Unser nächstes Ziel, so verrät uns unser Fahrer, wird eine traditionelle Lotus- und Seidenweberei sein. Darauf folgen: Eine Silbermanufaktur, ein Bootsbauer und gleich daneben: Eine Zigarettenfabrik, in der die für Myanmar typischen Cheroot Zigaretten hergestellt werden. Die Auswahl der Handwerksbetriebe übernimmt meist der Fahrer. Ob ein Provisionssystem dahinter steckt lässt sich nicht sagen. Wir sind mit der Auswahl unseres Guides aber sehr zufrieden und die meisten Handwerksbetriebe auf dem Inle Lake ähneln sich. Solltet ihr ein Ziel nicht anfahren wollen, könnt ihr das mit eurem Guide sicherlich im Voraus klären.

Der Besuch der Manufakturen läuft eigentlich immer gleich ab: Am Boot werden wir von einem Guide für den entsprechenden Betrieb abgeholt. Dieser führt uns durch die Gebäude. Wir erfahren alles wissenswerte über das entsprechende Handwerk, schauen den Menschen bei der Arbeit über die Schulter und landen schließlich in einem kleinen Shop, in dem wir die entsprechenden Produkte kaufen dürfen. In jedem Shop, in dem wir nichts mitnehmen meldet sich mein schlechtes Gewissen. Das liegt aber hauptsächlich an mir selbst, denn zum Kaufen gedrängt werden wir nirgendwo.

Ein Highlight zwischen all den Manufakturen auszumachen fällt schwer. Die besonderste ist aber definitiv die Lotusweberei. Denn hier wird Garn aus Lotuspflanzen gewonnen. Das ist weltweit einmalig. Ein Grund dafür könnte sein, dass für einen Schal in etwa 8000 Lotusstängel gebraucht werden. Der Preis für ein Sakko aus Lotusfasern liegt am Inle Lake bei etwa 450€. Möchte mal in Deutschland ein Lotus Sakko kaufen zahlt man etwa 5.000€. Da wir keine Verwendung dafür haben, lassen wir es dennoch im Shop und ziehen weiter.

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Kein Ausflug ohne Pagode: Phaung Daw Oo

Kein Ausflug in Myanmar ohne einen Stop an einer Pagode. Das gilt natürlich auch für den Inle Lake. Und so fahren wir, quer durch ganze Dörfer, die sich auf Stelzen auf dem See ausbreiten, zur Phaung Daw Oo Pagode. Diese Pagode ist quasi die “Haus und Hof Pagode” der Bewohner in und am Inle Lake und den Stop sicherlich wert – auch wenn wir zu diesem Zeitpunkt bereits einen kleinen Pagoden Overflow haben und nach Yangon und Bagan mehr Augen für die anderen Highlights des Inle Lakes haben.

Faszinierend und umstritten: Langhalsfrauen

Der nächste Stop führt uns in die Häuser der Langhalsfrauen. Die Langhalsfrauen gehören dem Volk der Padaung an und sind eigentlich einige Kilometer südlich vom Inle Lake, in Loikaw, zu Hause. Traditionell tragen die Padaung Frauen von ihrer Kindheit an 8kg schwere Messingspiralen als Halsschmuck. Durch die steigende Anzahl der Ringe werden die Hälse der Frauen länger. Dass diese Praktik aus gesundheitlicher Sicht nicht empfehlenswert ist, muss ich wohl nicht betonen.

Am Inle Lake sind die Frauen in erster Linie aus finanziellen Gründen. Auch sie arbeiten als Weberinnen und lassen sich auf Spendenbasis fotografieren. Laut einiger Quellen sind die Frauen nicht aus freien Stücken hier. Uns wurde jedoch versichert, dass dem nicht so ist. Sicher ist: Die Frauen verdienen hier nicht schlecht und wirken, wie die meisten anderen Myanmarer auch, trotz ihres außergewöhnlichen Halsschmuckes, glücklich.

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Ein Highlight: Shwe Inn Thein-Pagode (antikes Pagodendorf)

Der Besuch der Shwe Inn Thein-Pagode ist bei vielen Bootsfahrten optional, da sich die Pagode (bzw. viel mehr das Pagodendorf) etwa eine halbe Stunde Fahrt außerhalb des Hauptsees befindet. Meine klare Empfehlung: Nehmt diesen “Umweg” auf jeden Fall mit. Denn abgesehen davon, dass die über tausend kleinen Stupas wirklich einen Besuch wert sind, ist der Weg dorthin ein echtes Highlight. Über einen schmalen Nebenarm des Inle Lakes fahren wir durch mehrere Schleusen, vorbei an verschiedenen Dörfern und durch eine völlig andere Vegetation als am benachbarten Inle Lake. 

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Einzigartig: Die schwimmenden Gärten

Zurück am Inle Lake fahren wir quer durch risiege “Floating Gardens”. Diese schwimmenden Gärten, die wir bereits kennen, da sie quasi den Vorgarten unseres Hotels bilden, sind hier auf einer riesigen Fläche angelegt. Quer hindurch führen hunderte Wasserstraßen, auf denen wir kreuz und quer, vorbei an Tomaten und vielen anderen Gemüsegewächsen durch das Wasser flitzen.

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Arbeitslose Katzen in der Jumping Cat Monastery

Der letzte Stop auf unserer Reise über den Inle Lake ist das Nga-Phe-Kyaung-Kloster (besser bekannt als Jumping Cat Monastery). In dem hölzernen Kloster leben, wie in den meisten Pagoden, Klostern und anderen heiligen Städten, mehrere Katzen. In der Vergangenheit haben die Mönche ihnen beigebracht, durch Reifen zu hüpfen.

Dieses Schauspiel ging so lange gut, bis Tierschützer dem Katzenspaß einen Strich durch die Rechnung machten. Nun springen die Katzen nicht mehr, sondern liegen dafür faul in der Sonne herum und freuen sich über Streicheleinheiten. Das Kloster an sich ist auch ohne springende Katzen einen Besuch wert.

Die Sonne steht schon tief über dem Inle Lake, als wir die Einfahrt zum Villa Inle Boutique Resort passieren. Lange ist es her, das wir an einem Tag so viele unterschiedliche Eindrücke aufgenommen haben. Was das Highlight war? Kann ich nicht sagen. Vermutlich die Erkenntnis, dass das Leben der Menschen hier tatsächlich auf dem See stattfindet, was sogar weltweit gesehen einmalig ist.

Hinkommen, Wegkommen und Herumkommen: Transport am Inle Lake

Am besten erreicht ihr den Flughafen mit dem Flugzeug. Der nächstgelegene Flughafen ist der Airport Heho. Wir sind von Bagan mit Myanmar Airways gekommen und haben pro Person und Flug die üblichen 80€ (Preise variieren pro Strecke meist zwischen 50-100€) gezahlt. Der Heho Airport wird von den gängigen Airports in Myanmar (Yangon, Ngapali (Thandwe), Bagan, Mandalay) angeflogen.

Da sich der Airport etwa eine Autostunde vom Inle Lake entfernt befindet, macht es Sinn, sich frühzeitig um einen Transport zu kümmern. Die Taxifahrer am Airport wissen sehr genau, dass ihr auf sie angewiesen seid und sprechen sich bei den Preisen ab. Für die Strecke zahlt ihr daher etwa 45.000 Kyat (ca. 30€). Eventuell macht es Sinn über eure Unterkunft einen Fahrer zu buchen. Oder ihr schaut, ob ihr euch mit anderen Reisenden Taxi und Fahrpreis teilen könnt.

Der Inle Lake, bzw. Nyaung Shwe, ist natürlich auch an das nationale Busnetz angebunden. Ihr könnt zum Beispiel aus Yangon oder aus Mandalay mit dem Bus anreisen. Der Vorteil liegt hier ganz klar beim Preis. Allerdings solltet ihr bedenken, dass Nyaung Shwe und der Inle Lake in den Bergen liegen. Die Straßen sind teilweise nicht ausgebaut und die Busfahrten nach allem was wir gehört haben, wirklich nur für Menschen mit starkem Magen (oder Vomex in der Tasche) empfehlenswert. Aufgrund der Berglage seid ihr für die 330km aus Mandalay etwa 8 Stunden unterwegs. Aus Yangon braucht ihr etwa 10 Stunden.

Eine weitere Möglichkeit, sich von oder nach Nyaung Shwe zu bewegen ist ein Trekking. Die Strecke von/ nach Kalaw ist eine der beliebtesten Wanderstrecken im ganzen Land. Aber Vorsicht: Ihr müsst hierfür einen Guide buchen. Wir haben uns die Sache leichter gemacht und sind die Strecke vom Inle Lake nach Kalaw bequem mit dem Taxi gefahren. Mehr zu Kalaw erfahrt ihr bald hier.

Achtung: Egal auf welche Weise ihr anreist: Für den Besuch der Inle Lake Region wird pro Kopf eine Gebühr von 14.000 Kyat (ähnlich einer Touristensteuer oder Kurtaxe) fällig.

Herumkommen in Nyaung Shwe und am Inle Lake

In Nyaung Shwe gibt es einige Rikscha Fahrer, die euch auf Verhandlungsbasis von A nach B transportieren. Für die meisten Sehenswürdigkeiten werdet ihr aber auf ein Boot steigen müssen.

In den Resorts direkt am See befindet ihr euch mitten in der Natur und seid meist luxuriös untergebracht. Zugegebenermaßen seid ihr aber in Sachen Transport auf euer Hotel angewiesen. In vielen Hotels kann man allerdings Fahrräder leihen und so die Umgebung erkunden.

Die Grab App funktioniert in Nyaung Shwe und am Inle Lake nicht.

Fazit: Der Inle Lake – Ein Highlight unserer Myanmarreise

Da ihr ja gerade im Inle Lake Artikel lest, kann ich es euch verraten: Der Inle Lake hat mir deutlich besser gefallen, als Bagan, was für die meisten Touristen tatsächlich das “Myanmar Highlight” ist. Für mich war er vielleicht sogar der faszinierendste Stop auf unserer Reise. Es mag daran liegen, dass ich in Bagan mit einer miesen Magan Darm Verstimmung zu kämpfen hatte. Aber auch daran, dass Bagan vor allem Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Die Inle Lake Region zeigt das Leben, wie es heute stattfindet. Natürlich sehen wir vor allem, was wir sehen als Touristen sehen sollen. Aber es wirkt trotzdem, wie fast alles in Myanmar, wahnsinnig authentisch.

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Weitere Infos zu Myanmar

Myanmar Reisetipps inklusive meiner besten Infos und Empfehlungen findet ihr hier. Einen Überblick über alle Beiträge zu Myanmar findet ihr in der Myanmar Kategorie.

Habt ihr die Inle Lake Region bereits besucht? Habt ihr weitere Tipps oder Fragen? Teilt sie gerne in den Kommentaren. 

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3 comments

  1. Hallo Jana, eine Reise nach Myanmar scheint sehr interessant zu sein nach deinem Reisebericht. Was bei mir hängengeblieben ist, ist die Sache mit den Langhalsfrauen. Ob sie wirklich glücklich sind oder ob es eher eine Qual ist, sei dahingestellt.

    1. Freut mich, dass dir der Bericht gefallen hat.

      Ja, die Langhalsfrauen haben mich auch sehr nachdenklich gemacht. Eine körperliche Qual sind die Ringe sicherlich – ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht schmerzt. Dass sie die Ringe freiwillig tragen kann man sicherlich auch nicht sagen, da sie ja bereits als Kinder damit anfangen. Mit “glücklich” meinte ich eher, dass sie das beste aus ihrer Situation machen. Das ist sowieso so etwas, was mich an den Menschen in Myanmar fasziniert hat. Und: Gerade im Norden von Thailand werden diese Frauen aber quasi für die Touristen als Anschauungsobjekte verkauft. In Myanmar wurde uns erzählt, dass sie “in die eigene Tasche arbeiten”. Ich hoffe, dass das stimmt.

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