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Sardiniens Süden: Die besten Tipps und Sehenswürdigkeiten

sardinien süden

Im vergangenen Monat war ich ein paar Wochen auf Sardinien unterwegs. Die italienische Insel, die auch als die Karibik Europas bekannt ist, zählt mit ihren unzähligen Buchten und kristallklarem Wasser zu den schönsten Reisezielen in ganz Europa. Heute zeige ich euch meine liebsten Sardinien Sehenswürdigkeiten im Süden der Mittelmeerinsel.  

Sardinien: Die XXL Insel

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel Italiens. Sie ist etwa 300 Kilometer lang und 145 Kilometer breit. Aus diesem Grund sollte man für die Erkundung der Insel etwas Zeit mitbringen. Ein Roadtrip bietet sich auf jeden Fall an. Und wer keine Lust hat, von A nach B zu hetzen, sollte sich für seinen Urlaub unbedingt für eine Region entscheiden. Und dann noch einmal wiederkommen, um den Rest Sardiniens kennenzulernen. Denn um ein richtiges Gefühl für Sardinien zu bekommen, braucht man einfach etwas Ruhe und Zeit. Deshalb habe ich mich bei meinem Sardinien Trip auf den Süden der Insel konzentriert.

 

Und an dieser Stelle möchte ich auch schon einen meiner besten Tipps für Sardiniens Süden (und auch für den Norden) mit euch teilen: In den Abendstunden unbedingt einfach mal in ein einheimisches Restaurant am Straßenrand setzen und den Aperitivo so richtig zelebrieren. Genau so fühlt sich italienisches Lebensgefühl an.

 

Wir entschieden uns bei unserer Sardinienreise für den Süden der Insel und mieteten eine Villa bei Cagliari, der Inselhauptstadt. Da wir auf unserem Sardinientrip Arbeit und Freizeit miteinander verbinden wollten entschieden wir uns gegen einen Roadtrip und für eine schöne, geräumige Villa. Mehr zum Thema Co Working und Workation findet ihr übrigens in diesem Beitrag.

 

Die schönsten Sardinien Sehenswürdigkeiten im Süden der Insel

 

Wir entschieden uns unter anderem für Sardiniens Süden, da wir dort eine wunderschöne Villa mit genügend Zimmern für unsere Reisegruppe gefunden haben. Wenn ihr noch auf der Suche nach einer Unterkunft seid, schaut am besten bei Booking.com vorbei. Hier findet ihr sowohl tolle Hotels, als auch Ferienwohnungen und Villen in Sardiniens Süden.

 

  • Außerdem wird der Flughafen in Cagliari von vielen  deutschen Städten angeflogen. Günstige Flüge findet ihr hier.
  • Ganz egal ob ihr euch für den Norden oder den Süden entscheidet: Ihr solltet euch auf jeden Fall einen Mietwagen buchen. Die Wege auf Sardinien können einfach etwas weiter sein. Eine Übersicht über Mietwagen in Sardinien findet ihr hier.

 

Im folgenden Abschnitt teile ich die besten Tipps und Sehenswürdigkeiten für Sardiniens Süden mit euch. Ganz egal, ob ihr einen Roadtrip macht, oder in einer Unterkunft bleibt.

 

Städte, Dörfer und Sehenswürdigkeiten in Sardiniens Süden

 

Viele Urlauber kommen aufgrund der traumhaften Strände nach Sardinien. Und natürlich dürfen auch die in diesem Beitrag nicht fehlen. Etwas weiter unten findet ihr meine Tipps für die besten Strände im Süden von Sardinien. Hier möchte ich aber erst einmal auf anderen Sehenswürdigkeiten im Süden von Sardinien eingehen. Auf Sardinien sind nämlich nicht nur die unzähligen Buchten einen Besuch wert.

 

Cagliari – Sardiniens unterschätzte Hauptstadt

Cagliari ist die Hauptstadt von Sardinien. Mit etwa 150.000 Einwohnern ist sie außerdem die größte Stadt der Insel. Wenn ihr den Süden von Sardinen bereist, landet ihr am Flughafen Elmas, der sich vor den Toren der Stadt befindet. Trotzdem ist sie eine der weniger touristischen Regionen der Insel. Auf eurer Tour durch Sardiniens Süden solltet ihr sie aber auf keinen Fall auslassen. Hier findet das typische italienische Leben statt. Cagliari ist wahnsinnig vielseitig und bietet neben einer lebhaften Innenstadt einen schönen Hafen, wunderschöne Stadtstrände und viele weitere Sehenswürdigkeiten.

cagliari altstadt

 

Wenn ihr nur ein oder zwei Tage in Cagliari verbringen wollt, startet ihr eure Erkundungstour am besten in der Altstadt (Castello) der Inselmetropole. Castello liegt auf einem Hügel, von dem man einen wunderschönen Blick über die Stadt hat. Lasst euch einfach treiben, schlendert durch die kleinen Gassen und gönnt euch unbedingt das ein oder andere Gelato.

 

Wenn ihr die Stadt erkundet habt, geht es weiter an den Stadtstrand Poetto. Dieser erstreckt sich über acht Kilometer entlang der Küste. Viel Sand, Beachvolleyballfelder, Cafés, Beachclubs und Restaurants und mehr warten hier auf euch. Für den Cagliaris Strand habe ich außerdem zwei Geheimtipps.

 

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  • Nur eine Straße trennt den Poetto Beach von den Cagliaris Salinen. Die Verdunstungsbecken werden mit Meerwasser geflutet und dienen als Lebensraum für Flamingos.
  • Am westlichen Ende des Strandes führt ein Wanderweg auf die Selle del Diavolo bis zum Torre de Poetto. Die kleine Wanderung ist gut machbar und die Aussicht phänomenal.

 

Tolle Unterkünfte in Cagliari findet ihr hier.
In Cagliari gibt es viel zu sehen! Eine große Auswahl an Ausflügen und geführte Touren findet ihr hier

 

Cafés und Restaurant in Cagliari

In Cagliari gibt es eine Vielzahl von Cafés und Restaurants. Lust auf ein Frühstück, ein leckeres Gelato oder einen klassischen, italienischen Aperitivo? Kein Problem! Hier sind meine besten Tipps.

 

Pizzaria Cerere – Vielleicht Sardiniens beste Pizzaria. Unbedingt hier vorbeischauen.
Chef Pescatore – Tolles Restaurant für Meeresfrüchte in der Altstadt von Cagliari.
KAI BAR & CONCEPT STORE – Sehr cooler Concept Store mit Bar. Zum Aperitivo gibt es hier zwei Aperol Spritz und eine Käse-Schinken-Platte für 20,00€.
Ti Và – Tolles Café mit entspannter Atmosphäre. Perfekt für den ein oder anderen Kaffee. Im Innenhof kann man gut und gerne ein oder zwei Stündchen verweilen.
Coccodi Dolce e Salato – Schönes Café in der Altstadt von Cagliari für den ein oder anderen Espresso oder Cappuccino (hier gibt es Soja Milch!) oder zum Aperitivo.
Caffetteria Tiffany – Perfekter Aperitivo-Ort. Mehr Italien-Feeling geht nicht. Zum Aperol gibt es hier einige Snacks.

 

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Küstenstraße von Cagliari nach Villasimius

 

Weiter geht es Richtung Westen, auf der Küstenstraße nach Villasimius. Die Straße an sich ist ein Highlight. Auf etwa 30 Kilometern geht immer am Meer entlang. Auf dem Weg: Viele Aussichtspunkte und kleine, teilweise kaum besuchte, Buchten. Unbedingt unterwegs Halt machen!

 

Villasimius – Sardiniens Bergdorf mit Charme

Aus dem ehemaligen Fischerdorf Villasimius im Südwesten von Sardinien ist in den letzten Jahren ein beliebter Urlaubsort geworden. Und das nicht ohne Grund! Die kleine, schnuckelige Altstadt, der wunderschöne Yachthafen und die vielen Buchten, die sich rings um die Stadt befinden, sind jeden Besuch wert. Bei der Vielzahl der Strände fällt es schwer, sich für einen zu entscheiden. Wer genügend Zeit hat setzt sich am besten einfach ins Auto und startet eine Erkundungstour. Besonders schön sind der Spiaggia del Riso und die Cala Giunco. Eine tolle Aussicht hat man vom Capo Carbonara aus.

 

Tolle Unterkünfte in Villasimius findet ihr hier.
Eine große Auswahl an Ausflügen und geführte Touren in und um Villasimius findet ihr hier

 

Weitere Tipps für Villasimius im Süden von Sardinien

 

Sardigna Street Food – Toller Streetfoodbus. Hier gibt es leckere Burger mit verschiedene Fleischsorten und auch einen vegetarischen Patty. Lockere Atmosphäre, sehr entspannt.
Sandalyon Villasimius Restaurant – Leckeres Restaurant mit Fischspezialitäten. Preislich etwas höher angesiedelt.
Gelateria Amore Mio – Leckeres frisches Gelato mit großer Auswahl.
Baccusardus – Schöne Bar zum Aperitivo. Entspannte Atmosphäre, tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Königsküste in Sardiniens Süden: Costa Rei

 

Costa Rei ist nicht nur ein kleiner Touristenort, sondern auch die Bezeichnung für einen Küstenabschnitt im Südosten Sardiniens. Er ist etwa 10 Kilometer lang und seine Strände und Buchten gehörten zu den schönsten in ganz Sardinien. Ihr solltet unbedingt herkommen und herausfinden, welcher Strand euer Favorit ist. Der Ort selbst ist etwas touristischer. Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Viele der Unterkünfte und Hotels liegen direkt am Strand und haben Beachbars oder Restaurants integriert.

 

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Tolle Unterkünfte an der Costa Rei findet ihr hier.

 

Pula – Italienisches Dolce Vita im Südosten von Sardinien

 

Südöstlich von der Sardinischen Hauptstadt Cagliari befindet sich die kleine Stadt Pula. Pula ist pure italienische Lebensfreude. Die kleinen Gassen der Stadt sind teilweise mit Regenschirmen bunt geschmückt. So gelangte die kleine Stadt im Süden von Sardinien zu Bekanntheit auf Instagram. Aber auch die anderen schmalen Straßen der Stadt sind, gesäumt mit teilweise bunten Häusern, wunderschön anzuschauen. Pula ist eine lebendige Stadt. Die Einwohner feiern das Leben – viel und gerne! Abends, wenn die Innenstadt von Pula für Autos gesperrt ist, sitzen die Menschen bis spät in die Nacht in den Restaurants und Bars.

 

Auch die Strände rund um Pula sind, ihr könnt es euch vielleicht schon denken, einen kleinen Ausflug wert. Besonders empfehlenswert: Der Tuerreda Beach am Capo Teulada und der eher unbekannte Strand Santa Margherita di Pula. In der Umgebung wird allgemein viel geboten. Segelschulen, Reitställe und mehr befinden sich rund um die kleine Stadt. Kein Wunder also, dass sich viele (wohlhabende) Einwohner und Urlauber hier sehr wohl fühlen.

sardinien pula regenschirme

 

Cafés und Restaurant in Pula

Man kann problemlos einen Tag in Pula damit verbringen, durch die kleinen Straßen zu schlendern und in den Cafés und Restaurant den Tag zu genießen. Meine Tipps:

 

S’Osteria – Hier unbedingt gegen 19/20 Uhr für den klassischen Aperitivo einkehren und mit einem Aperol Spritz und einer Snackplatte das Treiben auf der Straße beobachten.

Solaria – In superschönem Ambiente, direkt gegenüber der Kirche am Dorfplatz liegt das Solaria. Sehr leckeres Essen, freundliche Kellner, faire (etwas gehobene) Preise.

 

Tolle Unterkünfte in und um Pula findet ihr hier.

 

Insel im Süden von Sardinien: Isola di San Pietro

 

Die kleine Insel San Pietro liegt im Südosten von Sardinien. Von Cagliari fahrt ihr etwa zwei Stunden bis zum Hafen von Portoscuso. Von dort könnt ihr mit der Autofähre innerhalb von etwa einer halben Stunde  auf die Insel übersetzen.

isola di san pietro carloforte

 

Die Inselhauptstadt Carloforte

Sobald man von der Fähre rollt, befindet man sich in der kleinen Hauptstadt der Insel. Bunte Häuser, viele Restaurants und Boutiquen und ganz viel Inselcharme machen Carloforte aus. Die kleine Stadt ist nicht groß, aber es lohnt sich das Auto bereits am Hafen zu parken und sie zu erkunden.
Mein Tipp: Unbedingt bei Pizzeria Partenope eine Pizza essen. Günstige und so gut!

sardinien carloforte

 

Piscine Naturali di Nasca

Wer auf der Isola di San Pietro ist, sollte unbedingt einmal quer über die Insel fahren und die Piscine Naturali di Nasca, die natürlichen Swimmingpools, an der Ostküste besuchen. Am besten parkt ihr hier und wandert von hier Richtung Wasser. Dort angekommen ist die Aussicht von den Klippen spektakulär. Haltet euch von hier links und sucht euch einen Weg durch die Gesteinsformationen nach unten. Zwischendurch müsst ihr eventuell ein bisschen klettern, aber der Weg ist absolut machbar. In Flip Flops solltet ihr den Abstieg allerdings nicht wagen. Unten angekommen könnt ihr euch in den kleinen Swimmingpools erfrischen.

Strände auf der Isola di San Pietro

Auf der Isola di San Pietro im Süden von Sardinien gibt es einige schöne Strände. Fast immer menschenleer sind der Spiaggia di Cala Fico und die Cala Vinagra, beide nur einige Kilometer von den Naturswimmingpools entfernt. Allerdings bestehen beide aus Steinen. Wer auf der Suche nach einem schönen Sandstrand ist, fährt am besten ein Stück weiter nach Süden, in die Bucht vom Spiaggia La Caletta. Schöne Strände in der Nähe der Inselhauptstadt Carloforte: Spiaggia di GirinSpiaggia di Punta Nera und Spiaggia Guidi.

 

Tolle Unterkünfte auf der Isola di San Pietro findet ihr hier.

 

Wandern in der Gola Gorropu

Sardinien hat, neben wunderschönen Stränden, tollen Städten und authentischen italienischen Dörfern, wunderschöne Natur. So zum Beispiel den Nationalpark Gennargentu. Er liegt streng genommen eher in der Mitte, als im Süden Sardiniens. Der Ausflug lohnt sich jedoch für alle, die gerne Wandern. Im Nationalpark Gennargentu befindet sich nämlich, nahe der Gemeinde Urzulei die Gola Gorropu. Mit ihren bis zu 500 Meter hohen Wänden ist sie eine der tiefsten Schluchten Europas.

 

Von einem Spot nahe der Gemeinde Urzulei kann man in die Schlucht hinunter wandern. Am besten parkt ihr hier und startet auf der gegenüberliegenden Straßenseite in die Schlucht. Man ist in etwa 1,5 Stunden unterwegs. Unten angekommen kann etwa eine halbe Stunde lang durch die Schlucht klettern, wobei der Eintritt hier 5€ pro Person kostet. Beides ist mit durchschnittlicher Fitness machbar. Der Aufstieg ist am Ende aber doch eine kleine Herausforderung, da es fast durchgängig bergauf geht. Unbedingt (!) pro Person mindestens 1,5 Liter Wasser mitnehmen. Wer keine Lust auf Laufen hat, kann sich von hier eine Alternative Route mit dem Jeep fahren lassen. Wenn man sich zu Fuß auf den Weg gemacht hat, kann man sich, zurück oben angekommen, in der Bar Siliana mit einem kühlen Getränk oder einem Eis belohnen.

Sardinien Gola Gorropuwanderung gola gorropu

 

Übrigens: Tolle Ausflüge, Bootstouren und mehr auf Sardinien könnt ihr bequem via Get Your Guide buchen. Mehr Infos hier

 

Die schönsten Strände in Sardiniens Süden

 

Sardiniens Strände sind absolut paradiesisch und eigentlich ist es egal, ob man sich im Norden oder im Süden der Insel aufhält. In diesem Beitrag habe ich euch meine Strandhighlights auf der gesamten Insel vorgestellt. Hier soll es vor allem um die Strände im Süden von Sardinien gehen.

 

Spiaggia di Punta Molentis

 

Der Punta Molentis Beach liegt östlich von Villasimius und ist nur mit dem Auto zu erreichen. Die Straße ist, insbesondere auf dem letzten Stück, etwas holprig. Ist man aber einmal angekommen, findet man eine wunderschöne Bucht, die auf beiden Seiten von Felsen geschützt wird. Man kann sich eine Liege mit Schirm leihen, aber es gibt auch genügend Platz, um es sich auf dem mitgebrachten Handtuch bequem zu machen. Lediglich in der Hauptsaison kann es wirklich voll werden. Dann lohnt sich ein Besuch in den Abendstunden, wenn der Großteil der Besucher sich bereits auf den Weg nach Hause gemacht hat. Es gibt zwei kleine Strandbistros und einen Bootsverleih. Der Sand ist fein, das Wasser ruhig und flach – ein wirklich schöner Strand. 

 

punta molentis beach

 

Spiaggia di Monte Cogoni

 

Der Monte Cogoni Beach liegt südlich der kleinen Stadt Pula. Hier findet ihr kristallklares Wasser,

feinen und weißen Sand. Der Strand ist bei Familien sehr beliebt, weshalb es in der Hauptsaison voll werden kann. In der Nebensaison ist hier jedoch kaum noch etwas los. Liegen und Schirme kann man leihen, an einem kleinen Strandbistro gibt es Speisen und Getränke. 

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Spiaggia di Porto Giunco

 

Der Porto Giunco Beach ist etwas zehn Minuten von Villasimius entfernt. Das ist super praktisch, wenn man in der Stadt ist, und schnell zum Wasser möchte. Der Spiaggia di Porto Giunco ist ein wunderschöner, langer Sandstrand mit dem für Sardinien so typischen, kristallklarem Wasser. Einen Nachteil hat er jedoch: Hier ist viel los! Insbesondere in der Hauptsaison wird es schnell voll. Trotzdem ist er einen Besuch wert.

Villasimius strand

 

Spiaggia di Cann’e Sisa

 

Sardinens Süden hat viele Traumstrände. Und vielleicht fällt der Cann’e Sisa Beach ein wenig aus der klassischen „Traumstand-Bewertung“ heraus. Der Sand ist zwar, wie an den meisten Stränden sehr fein, allerdings findet man, je nach Wetterlage und Jahreszeit, einige Seealgen. Das schöne am Spiaggia di Cann’e Sisa: Hier ist auch in der Hauptsaison nicht allzu viel los. Es gibt zwei kleine Beachbars, von denen ich euch insbesondere die hintere von beiden ans Herz legen möchte. Hier kann man mit einem Eis oder einem Getränk toll entspannen. Leckere Snacks gibt es außerdem. Direkt vor der Bar kann man Tretboote und Kanus leihen und damit die kleine Bucht unsicher machen.

 

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Cala dei Gabbiani

 

Eine der wohl schönsten Buchten auf Sardinien ist die Cala dei Gabbiani. Sie liegt nicht ganz im Süden von Sardinien, sondern eher in der Mitte der Ostküste. Wer diesen Teil auf seinem Sardinien Roadtrip einplant, sollte hier jedoch auf jeden Fall vorbeischauen. Die meisten Besucher erreichen die Cala dei Gabbiani mit einem Boot. Diese fahren zum Beispiel ab Cala Gonone, Arbatax oder S. Maria Navarrese. Es gibt wohl auch einen (anspruchsvollen) Trekking Weg, den wir aber nicht ausprobiert haben. Die Cala dei Gabbiani liegt am Golf von Orosei und auch die anderen Strände und Buchten hier sind absolut traumhaft. Sie sind allerdings alle, wie auch die Cala dei Gabbiani, in der Hauptsaison sehr voll. Früh hier anzukommen lohnt sich.

 

Cala dei Gabbiani

 

Tolle Bootsausflüge und mehr zu Sardiniens schönsten Stränden und Buchten findet ihr hier

 

Die schönsten Unterkünfte und Hotels in Sardiniens Süden

 

Sardinien ist kein Low Budget Ziel. Aber mit ein wenig Recherche findet man tolle Unterkünfte für jedes Budget. Hier eine kleine Auswahl.

 

Unterkünfte in Sardiniens Süden findet ihr hier.
Unterkünfte in Sardiniens Norden findet ihr hier.

 

FAQ zu Sardiniens Süden

 

Wie ist das Wetter auf Sardinien? Wann ist die beste Zeit für eine Reise?
Sardinien liegt im Mittelmeer und hat ganzjährig ein eher mildes Klima. Sogar im Winter bleibt es mit Temperaturen um die 15 Grad in der Regel recht angenehm. Hauptreisezeit ist auf Sardinien allerdings im Sommer. Zwischen Mai und Oktober ist auf der Insel einiges los. In den Sommermonaten ist es voller und wärmer, während es zum Saisonende hin etwas abkühlt. Auch die Touristenzahlen gehen dann zurück. Wir waren im September auf Sardinien. Das Wasser war angenehm warm und einen Pullover habe ich in der ganzen Zeit nur ein einziges Mal gebraucht.

 

Sardinien: Süden oder Norden?
Die Frage ist schwer zu beantworten. Sardinien ist eine wunderschöne Insel. Sowohl im Süden, als auch im Norden gibt es viel zu entdecken. Egal für welche Region ihr euch entscheidet ist mein Tipp: Wenn eure Zeit begrenzt ist, entscheidet euch für eine! Zwei bis drei Wochen kann man locker im Süden oder im Norden verbringen, ohne das es langweilig wird. Auf Sardinien gibt es einfach sehr viel zu entdecken. Wenn ihr mehr Zeit mitbringt, könnt ihr natürlich auch die gesamte Insel bereisen.

 

Sollte ich mir einen Mietwagen mieten?
Um es kurz zu machen: Ja! Auf jeden Fall. Ohne Auto ist man auf Sardinien ziemlich verloren. Die Wege sind oft weiter als gedacht und vor allem die meisten Strände und Buchten sind ohne Auto einfach nicht erreichbar. Es gibt zwar Busse und auch einige Bahnstrecken auf der italienischen Insel, aber das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist nicht gut ausgebaut. Wer Sardinien richtig kennenlernen möchte, sollte unbedingt ein Auto mieten.

Einen Preisevergleich für Mietwagen findet ihr hier.

 

Welche Aktivitäten im Süden von Sardinien kannst du empfehlen? 
Es gibt so viel zu tun und zu sehen, dass ich mich nicht auf ein oder zwei Dinge beschränken kann. Alle Tipps und Sehenswürdigkeiten für den Sardiniens Süden, die ich in diesem Beitrag erwähne, habe ich selbst getestet. Wenn ihr Lust auf eine geführte Tour oder Aktivität habt, kann ich euch folgende empfehlen:

 

 

Karte von Sardiniens Süden: Die Insel auf einen Blick

Alle Hotels, Orte, Strände, Cafés und Restaurtants und andere Tipps für Sardiniens Süden, die ich im Beitrag erwähnt habe, findet ihr gesammelt auf dieser Sardinien Karte. Um über die einzelnen Punkt mehr zu erfahren, klickt einfach auf die Icons.

 

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Fazit: Lohnt sich ein Urlaub in Sardiniens Süden?

 

Egal für welche Region auf Sardinien ihr euch entscheidet: Die italienische Insel ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Plant mindestens zwei Wochen ein, um Sardiniens Süden wirklich zu entdecken.

 

Die schönsten Strände auf Sardinien findet ihr hier. Mehr Beiträge zum Urlaubsland Italien findet ihr hier

Habt ihr Sardiniens Süden schon besucht? Oder seid ihr im Norden unterwegs gewesen? Plant ihr eine Reise nach Sardinien? Erzählt es gerne in den Kommentaren.

CategoriesAllgemein
Jana Kalea

Jana ist Reise- und Lifestylebloggerin, Fotografin, Online Marketing Expertin und Generalistin. Hin und wieder ist sie in ihrer Wahlheimat Hamburg anzutreffen. Viel lieber ist die geborene Rheinländerin aber unterwegs. Am liebsten da, wo es warm ist. Natürlich immer mit Kamera und Macbook.

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